Budenheimer Handballcamp 2013 - Ein Resumée

Handballcamp2013Zum mittlerweile siebten Mal fand in der ersten Woche der Sommerferien das Budenheimer Handballcamp statt. Unter der Leitung von Fabian Vollmar, Karsten Bergner, Sebastian Röder und Alina Vornwald erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Woche voller Spaß, Erlebnis und Handball.

 

Mit 86 Kindern und über 30 Betreuern setzte das Camp in diesem Jahr noch vor Beginn eine erste Duftmarke, der Teilnehmerrekord vom letzten Jahr war bereits gebrochen. Und wie bereits in den Jahren zuvor, entwickelte sich das Camp auch inhaltlich und organisatorisch voran – jedes Jahr ein bisschen professioneller. Erstmals in diesem Jahr tritt das Camp mit einer eigenen Homepage auf, unter www.handballcamp-budenheim.de können Interessierte und Teilnehmer sich informieren und aktuelle Fotos zum Camp anschauen. Von der Struktur her präsentierte sich das Camp jedoch zunächst in gewohnter Manier: Die ersten beiden Tage verbrachten die Kinder in Kleingruppen, in denen Sie zunächst einen Handballtest und verschiedene Stationen mit Kooperativen Spielen sowie diversen Formen von Parteiballspielen absolvierten. Erste Neuerung zu diesem Zeitpunkt war die Absolvierung des Deutschen Sportabzeichens (DSA). Mit diesem Angebot für älteren und stärker leistungsbezogenen Gruppen von Kindern wollte das Orga-Team der Leistungsdivergenz, die sich im weiten Altersspektrum der Teilnehmer, die zwischen sechs und zwölf Jahre alt waren, begründete, gerecht werden. Am Mittwoch war es dann wieder Zeit für einen traditionellen Punkt auf der To-Do-Liste: Mit insgesamt 120 Personen „eroberte“ das Handballcamp das Budenheimer Waldschwimmbad, das freundlicher Weise seine Tore zwei Stunden lang exklusiv für die Nachwuchshandballer öffnete. Nach diesem kräftezehrenden Erlebnis besuchte der Wahlkreisabgeordnete Michael Hartmann (SPD) das Camp und bestaunte die Luftballonschlacht mit über 500 Luftballons, die es erst zu sammeln und dann zu zerstören galt. Hartmann, innenpolitischer Sprecher seiner Bundestagsfraktion twitterte im Anschluss an seinen Besuch begeistert „Danke, dass ich das (…) Camp besuchen durfte. Respekt vor den Betreuern!“. Für diese folgte dann auch die erste Härteprobe, die erste von diesmal zwei Übernachtungen stand an. Trotz eines anstrengenden Tagesprogramms waren die Kinder noch voller Tatendran, sodass erst gegen Mitternacht Ruhe auf dem Gelände der Lennebergschule einkehrte. Der nächste Tag stand dann ganz im Zeichen des Lennebergwaldes. Nach einer aufregenden Schnitzeljagd, deren Ziel es war, den entführten Druiden zu retten, wartete auf alle Teilnehmer ein leckere Zaubertrank und eine nicht weniger schmackhafte Bratwurst. Nach dem Essen stand das selbst kreierte Burgenspiel auf dem Programm. Ziel dieses Spiels ist es, die Fahne des gegnerischen Teams zu erobern, wobei man sich in „Kämpfen“ per Schere-Stein-Papier behaupten musste. Das Spiel, das bereits auf der Betreuerschulung im Juni für Spaß und Schweiß sorgte, kam auch bei Familienministerin Irene Alt (Grüne) sehr gut an. Die Budenheimerin, deren Enkel selbst zu den Teilnehmern des Camps gehörte, lobte nach Ihrem Besuch besonders die Partizipationsmöglichkeiten für die ehrenamtlichen Betreuer. Nach dem Rückweg zum Areal der Grundschule folgte dann ein kreatives Abendprogramm, dessen Spektrum vom Bemalen eigener Trikots über Basteln bis zu einer kleinen Runde Fuß- oder Basketball reichte. Und auch wenn so manch einer der jungen Teilnehmer noch Energie in sich hatte, so gestaltet sich das Schlafen gehen nach einer romantischen Abschlussrunde mit Feuer und Fackeln doch deutlich leichter als noch am Abend zuvor.

 

Ganz traditionell verlief dann wieder der letzte Tag: In einem großen Handballturnier trat jede der sieben Gruppen gegen jede an, es wurde trotz der allseits zu bewundernden Müdigkeit um jeden Ball gekämpft. Auch Ursula Groden-Kranich (CDU), Bundestagskandidatin und Ortsvorsteherin aus Hechtsheim erkannte die Leistung der jungen Betreuer an, die sie aufgrund ihrer eigenen Erfahrung in zahlreichen Zeltlagern gut einzuschätzen wusste. Nach dem letzten gemeinsamen Mittagessen in der Mensa stand dann der obligatorisch letzte Programmpunkt an: Das Spiel der Eltern gegen die Betreuer. In einer stimmungsvollen Atmosphäre, der auch Bürgermeister Rainer Becker beiwohnte, lieferten sich beide Teams ein unterhaltsames Duell, bei dem gerade denen ein großes Lob zukam, die sich auf das Feld trauten, ohne je vorher einen Handball in der Hand gehalten zu haben.

 

Nach den letzten lobenden Worten, den Abschlussurkunden und –tüten für jeden Teilnehmer ließen Teilnehmer, Eltern und Verantwortliche das Camp dann bei Kaffee und Kuchen gemütlich ausklingen. Der Tenor, der über allen Gesprächen schwebte: Die Begeisterung dieses Jahr und vor allem – wo kann man sich für nächstes Jahr anmelden, wenn es heißt: Budenheimer Handballcamp 2014.

3. Bericap-Lauf

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