1. Herren: Torreichtes Spiel der RPS Oberligasaison mit einem 39:38 Sieg in Friesenheim

1. Herren: Nach dem Sieg gegen den TV Bitburg siegte unsere 1. Herren mit einem Tor Differenz bei insgesamt 77 Toren in Friesenheim. Mit einem 39:38 Sieg kehrte unsere 1. Herrenmannschaft vom Spiel bei der Bundesligareserve der TSG Friesenheim zurück und schiebt sich nach den 3 erfolgreichen Spielen der letzten 10 Tage auf Platz 5!

Wichtige Siege der Sportfreunde im Kampf um Platz 3

Am vergangenen Wochenende stand für die Sportfreunde das erste von zwei Doppelspielwochenenden an, da die Spiele gegen Bitburg und Merzig im Januar aufgrund von Schneechaos verschoben werden mussten.

So stand am vergangenen Freitag das erste Nachholspiel in der heimischen Waldsporthalle gegen den Tabellenvorletzten TV Bitburg an. Mit Blick auf die Tabellensituation sollte dies eine Pflichtaufgabe sein, doch das Team um Trainer Axel Schneider musste sich bereits in der Hinrunde eines Besseren belehren lassen und spielte nur Unentschieden gegen aufopferungsvoll kämpfende Bitburger.

Dementsprechend starteten die Sportfreunde sehr konzentriert und gingen schnell mit 5:2 in Führung. Doch das Spiel war keineswegs qualitativ hochwertig. Vielmehr schien es, als reiche die individuelle Klasse der Heimmannschaft, um den nächsten deutlichen Heimsieg einzufahren. Denn der Rückraum um Kapitän Philipp Becker stellte die Gäste vor scheinbar unlösbare Probleme. So gingen 13 der insgesamt 14 Treffer in der ersten Halbzeit auf das Konto von Philipp Becker, Lukas Nagel, Lukas Scheer und Timo Borsch. Die Defensive stand zusätzlich stabil genug, um lediglich 8 Treffer zuzulassen, so dass man mit einem beruhigendem 14:8 in die Kabine ging.

Wie in dieser Saison nahezu üblich starteten die Sportfreunde mit einem Lauf in die zweite Hälfte. Doch ausnahmsweise war er diesmal negativ. Ein 1:5 Lauf der Gäste brachte diese wieder mit 15:14 ins Spiel. Das erste Tor der Sportfreunde fiel dabei erst in der 39. Minute und das zweite sogar erst in der 43. Minute. Somit war man mit der geringen Führung nach solch einer Phase noch gut bedient. Auch in der Folge wirkte das Offensivspiel der Sportfreunde pomadig und einfallslos. Die Defensive ließ sich ebenfalls des Öfteren durch einfache Täuschungen und Kreuzungen aushebeln. Erst in der 49. Minute, beim Spielstand von 19:18, entschieden sich einige Spieler ein wenig des Gashahn zu öffnen, um den gewohnten Tempohandball der Sportfreunde aufzuziehen und Bitburg auch spielerisch zu zeigen wieso man noch im Rennen um den dritten Tabellenplatz ist. So konnten die Gäste einem 7-1 Lauf in nur fünf Minuten nichts mehr entgegen setzten. Die restlichen Minuten trudelte das Spiel seinem Ende entgegen und letztlich gewannen die Sportfreunde die Partie mit 30:24.

Das zweite Spiel des Wochenendes stieg zwei Tage später bei der TSG Ludwigshafen-Friesenheim. Das Ziel war eindeutig: endlich wieder einen Sieg in fremder Halle.

Insbesondere in der Offensive wollte man wieder strukturierter und vor Allem mit mehr Tempo agieren. Da Friesenheim scheinbar den gleichen Plan verfolgte erwartete die Zuschauer in der Günther-Braun-Halle ein wahres Offensivspektakel. Das Spiel begann von Beginn an ausgeglichen. Zunächst konnte die Heimmannschaft mit 5:3 in Führung gehen, worauf die Sportfreunde das Kommando übernahmen und insbesondere Philipp Becker mit einfachen Rückraumtoren für eine zwischenzeitliche 8:11 Führung in der 12. Minute sorgte. Die Defensivreihen, inklusive der Torhüter, fanden in der ersten Halbzeit kaum statt. So ging man mit einem unglaublichen 21:23 in die Kabine. Gegen Ende der ersten Hälfte verpassten es die Sportfreunde jedoch sich ein wenig abzusetzen, da sie es in der Endphase der ersten Halbzeit nicht schafften das Spiel über ein, zwei gelungene Abwehraktionen an sich zu reißen.

Dieses Momentum konnte dann aber in der zweiten Hälfte genutzt werden, um bis auf eine 23:27 davonzuziehen. Doch fortan steigerten sich die Pfälzer und kämpften sich Tor um Tor heran. Beim 32:32 in der 48. Minute erzielten sie gar den Ausgleich. Wie das Ergebnis zu diesem Zeitpunkt schon deutlich machte, diese Partie wurde definitiv auch im zweiten Spielabschnitt nicht über die Defensive entschieden. Das Spiel wurde von Minute zu Minute hektischer und beide Teams suchten ihr Heil in schnellen und oftmals einfachen Toren. Zusätzlich zu der ohnehin hohen Intensität der Partie trugen die Schiedsrichter ihren Teil dazu bei, die Emotionen auf beiden Seiten endgültig zum Kochen zu bringen. Dies führte dazu, dass die Endphase ruppiger wurde und keine Mannschaft in der Lage war sich einen echten Vorteil zu verschaffen. Selbst das 36:38 in der 56. Minute oder das 37:39 in der 58. Minute brachten noch keine Entscheidung. Erst ein 30-Sekündiger Angriff der Friesenheimer in der letzten Spielminute und das clevere herunterspielen der letzten 20 Sekunden sollte Gewissheit über den Sieg geben. Mit 38:39 entschieden die Sportfreunde die Partie letztlich für sich.

Es spielten: Kosel, Smedla, Strüder (Tor), Henke (1), Quilitzsch (7), Rolo (1), Scheer (7), Kukula (2), Kokot (9/3), Nagel (15), Borsch (5), Diehl (4), Racky (1), Becker (17/2).

3. Bericap-Lauf

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