Nächste Sensation blieb aus: Bundesliga-Jungs unterliegen Deutschem Meister Dutenhofen

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Den macht er mit links: Lukas Bang setzt sich auf Rechtsaußen durch. Foto: Sportfreunde Budenheim / Ingo Fischer

Männliche A-Jugend unterliegt Deutschem Meister Dutenhofen
Hohe Niederlage nach starker erster Halbzeit

Drei Wochen nach dem Sensationserfolg gegen Jugendbundesliga-Tabellenführer Leipzig hat die männliche A-Jugend der Sportfreunde Budenheim mit der HSG Dutenhofen/ Münchholzhausen – dem Nachwuchs der HSG Wetzlarer Bundesligaprofis – erneut ein deutsches Top-Team in der Waldsporthalle begrüßt. Diesmal allerdings mit dem besseren Ende für den hoch favorisierten amtierenden deutschen A-Jugend-Meister, der mit 23:39 (14:17) die Oberhand behielt. In der ersten Halbzeit zeigten die Sportfreunde-Jungs dabei eine ganz starke Partie, konnten diese Leistung jedoch nicht über die gesamte Spielzeit konservieren. Gideon Witt berichtet.


Am vergangenen Sonntag war es wieder soweit: Nach einer dreiwöchigen Spielpause durfte die Budenheimer A-Jugend erneut eine Mannschaft der Spitzenklasse in der Waldsporthalle begrüßen. Das Team aus dem Wetzlarer Stadtteil Dutenhofen, das derzeit als Teil eines Spitzentrios die JBLH, Staffel Ost anführt, ging als hoher Favorit in dieses Spiel. Jedoch haben sich die Sportfreunde als Tabellen-Elfter vorgenommen, den Gästen das Feld nicht kampflos zu überlassen. Denn nicht zuletzt der Überraschungs-Coup gegen Leipzig hat gezeigt, dass die Jungs der Budenheimer A- Jugend keinen Gegner zu scheuen brauchen.

In der Kabine hat sich das Trainer-Duo Volker Schuster und Fabian Vollmar sich dann sehr ernst an seine Schützlinge gewandt und den Spielern klar gemacht, dass eine konzentrierte und konstante Leistung über 60 Minuten erforderlich sei, um gegen den Gegner etwas ausrichten zu können. Mit dem Ziel, erneut Punkte zu holen, oder es den Wetzlarern zumindest so schwer wie möglich zu machen, gingen die Sportfreunde in das Spiel.

Mit mehr Biss aus der Kabine

Der Plan ging zunächst auf, die Abwehr stand zu Beginn der Partie sicher und verhinderte einfache Tore der Gegner aus Wetzlar. Zudem entschärfte Robin Sokolis im Tor mit vielen starken Paraden einige Großchancen der Gäste. Im Angriff kamen die Sportfreunde immer wieder zu schnellen Toren durch diszipliniert vorgetragene Spielzüge. Dank des engagierten Einsatzes aller Budenheimer Spieler ging Wetzlar beim 14:17 lediglich mit einer knappen Drei-Tore Führung in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte änderte sich das Bild jedoch grundlegend: Es zeigte sich von Wiederanpfiff an, dass Dutenhofen mit deutlich mehr Biss aus der Kabine zurückgekehrt war. Die Budenheimer Jungs agierten dagegen deutlich unkonzentrierter im Angriff, schlossen überhastet ab oder leisteten sich Fehlpässe direkt in die Arme ihrer Gegenspieler.


Eine Halbzeit auf Augenhöhe

Auch in der Defensive zeigten sie nicht mehr die nötige Härte und Entschlossenheit wie in der ersten Halbzeit. Innerhalb weniger Minuten konnte Dutenhofen auf diese Weise nach einem Vier-Tore-Lauf auf 14:21 und bis zur 47. Minute gar auf 18:28 davonziehen. Die Gastgeber ließen die Köpfe keineswegs hängen und hielten nach Kräften dagegen. Doch das Topteam aus Mittelhessen hatte mittlerweile reichlich Selbstbewusstsein getankt und setzte seine körperliche Überlegenheit nun immer wieder in schnelle Tore um.

Sie spielten ihr Spiel souverän zu Ende, sodass es nach Abpfiff dann letztendlich 23:39 für das Team aus Wetzlar stand. Der Sieg der Gäste geht auch in der Höhe in Ordnung, er täuscht allerdings darüber hinweg, dass die Sportfreunde eine ganze Halbzeit lang auf Augenhöhe agiert haben. Trotz der deutlichen Niederlage waren beide Trainer Fabian Vollmar und Volker Schuster sehr zufrieden mit der Leistung ihrer Spieler. Für das Team geht es nun am kommenden Samstag, 10. Februar um 16 Uhr zum Auswärtsspiel bei der HSG Hanau.

Spieler und Tore

Robin Sokolis, Felix Kadow und Jonas Bang im Tor; Mika Neuwerth, Paul Baum (3), David Hilbert (11/3), Thorben Schlüter (1), Lukas Bang (3), Kolja Traulsen (1), Benjamin Glindemann (1), Gideon Witt (2), Matthias Kwasny (1) und Till Ruhe auf dem Feld.



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