wC - Es gibt Kuchen!

Foto wC SH 1314Um einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen, an der Ausgeglichenheit unseres Teams zu arbeiten, lobte einer der beiden Trainer des Trainergespannes, leider selbst verhindert, Kuchen für alle aus, wenn in dem vorgezogenen Spiel in Gonsenheim jede Boudenheimer Feldspielerin ein Tor werfen sollte. 

 

Das war denn auch erste Zielsetzung der Mädchen, redete sich der anwesende Trainer auch den Mund fusselig, sie sollten das konzentrierte, sinnvolle und situationsgerechte Handballspiel nicht außer Acht lassen.
So entwickelte sich ein von vielen technischen Fehlern, Fehlpässen und Fehlwürfen geprägtes Spiel, bei dem nur das Ergebnis (42:11) und die Tatsache, dass das Ziel, jeder Spielerin mindestens einen Torerfolg zu bescheren, über die schlechte Spielqualität hinwegtröstete...und natürlich der Kuchen!
Von Beginn an war ein schneller Ballgewinn erste Prämisse der Boudenheimerinnen.
Alle stürzten ihren Gegenspielerinnen entgegen, ohne sich auf die mehrfach eingeübten Regelbewegungen des Abwehrsystems zu besinnen. Dies führte denn auch gerade in der Anfangsphase zu einfachen Toren der guten Kreisläuferin der Gastgeberinnen, die in weitem Raum nur eine Boudenheimer Abwehrspielerin bei sich fand.
Das Angriffsspiel unserer Mannschaft konnte sich jedoch tatsächlich sehen lassen, zumindest was die individuelle Durchsetzungskraft anging. Schnell hatten die Spielerinnen der Anfangsformation mit einer Ausnahme alle die Vorgabe mindestens eines Torerfolges erfüllt. Sodann wurden Spielerinnen und Positionen mutig gewechselt. An der in diesem Spiel eher weniger vorhandenen Spielkultur änderte dies weder im positiven noch im negativen Sinne etwas. Mitte der ersten Halbzeit hatten bis auf drei Spielerinnen bereits alle „ihr“ Tor geworfen und das Spiel begann dazu zu verkommen, den Ball ein ums andere mal nach vorne zu tragen, um ihn dort verzweifelt einer der noch nicht erfolgreichen Spielerinnen – in aussichtsreicher Position oder nicht – zuzuspielen, und ihn dabei oder sodann zu verlieren.


So war denn auch die Halbzeitansprache der leidtragenden anwesenden Trainerin trotz Spielstand 21:7 keineswegs freundlich. Man solle sich auf die eigenen Qualitäten besinnen und nur in Spielsituationen den Abschluss der Mitspielerinnen heraus spielen, wenn diese auch Platz und Anlauf für einen erfolgreichen Torwurf haben. Torfrau Dilan Balibey, die sich aufgrund der bereits kassierten 7 Tore fürchterlich ärgerte, forderte denn auch eine deutliche Verbesserung des Abwehrspiels. Mit Recht, da bis auf einen Gegentreffer, alle Tore der Gonsenheimerinnen auf eigene Unaufmerksamkeiten in der Abwehr zurückzuführen waren.
So begann die zweite Halbzeit und die Mädchen nahmen sich den ein oder anderen Hinweis zu Herzen. Die Abwehr stand stabiler und, diesmal clever über einen Überlaufangriff mit viel Platz für die entsprechenden Spielerinnen, konnten zwei der verbleibenden bislang erfolglosen Spielerinnen zum Torerfolg in Szene gesetzt werden. Per Siebenmeter traf unser Handballküken 2000erin Malin Schubert, die noch nicht lange Handball spielt, aber sich im Training mächtig ins Zeug legt, erstmals in der laufenden C-Jugendsaison. Die Freude war somit riesengroß - nicht zuletzt über den Kuchen!

 

Es spielten: Dilan Balibey, Theresa Horstmann (4), Dorina Nahm (7), Rahel Weißer (10), Katharina Lennartz (4), Jacqueline Schneider (2), Tabea Seck (2), Denise Kremer (6), Nina Schweisfurth (1), Sophie von Römer (4), Davina Meyer (1), Malin Schubert (1)

3. Bericap-Lauf

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