Abschied auf dem Höhepunkt: Drei FSG-Talente müssen RLP-Auswahl verlassen

700_Länderpokal_2018_DSC_03.jpgSophie von Römer, Ariane Hilbig und Annika Puhl (v.l.) beim Länderpokal. Foto: SFB / Andreas von Römer

Drei Budenheimer Spielerinnen beenden Karriere in der RLP-Auswahl und blicken zurück
Wie aus Gegnerinnen Freundinnen wurden

Mit Annika Puhl, Sophie von Römer und Ariane Hilbig haben drei Jugend-Spielerinnen unserer FSG Mainz 05/ Budenheim beim Länderpokal 2018 den Höhepunkt ihrer Karriere in der rheinland-pfälzischen Landesauswahl erlebt. Die Talente des Jahrgangs 2001 müssen nun ihren altersbedingten Abschied nehmen. Drei persönliche Rückblicke auf die Auswahl-Jahre, die geprägt waren von frühem Aufstehen, langen Fahrten zu Tageslehrgängen und „Shuttle-Run-Tests“ – aber auch von vielen neuen Freundschaften.


Wir waren vom 11. bis 14. Januar mit dem Team Rheinland-Pfalz auf dem Länderpokal der Landes-Auswahlmannschaften in Göppingen. Hier ein paar unserer Eindrücke und unsere Laufbahnen in der RLP-Auswahl:

Annika Puhl berichtet

„Ich bin schon seit fünfeinhalb Jahren bei der Auswahl dabei. Angefangen hat alles mit dem Stützpunkttraining in Simmern, welches eine Vorbereitung auf die Rheinland-Sichtung 2012 war. Nach der Sichtung trainierten wir alle zwei Wochen mittwochs in Koblenz. Dort erarbeiteten wir nach und nach die Grundlagen für den nächsten Schritt in die Rheinland-Pfalz-Auswahl, zu der ich seit 2014 gehöre. Das Ziel war nun die Vorbereitung auf die DHB-Sichtung und den Länderpokal.

Aus einem Kader von zu Beginn 35 Mädels formierte sich ein Team aus 16 Handballerinnen. In dieser Mannschaft habe ich mich sehr wohlgefühlt und war mit Freunde und Spaß dabei. In der gesamten Zeit lernte ich viel dazu und entschied mich vor zwei Jahren für einen Wechsel in die Oberliga nach Mainz 05/Budenheim.

Durch den Wechsel und das professionelle Training habe ich mich technisch und spielerisch weiterentwickelt. Außerdem fand ich viele Freunde, die meine Liebe zu diesem Sport teilen. Der Länderpokal war für mich der Höhepunkt meiner bisherigen „Handballkarriere“. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir uns in das Turnier gekämpft und konnten mit einem zufriedenstellenden Platz nach Hause fahren. Auch wenn die vier Tage körperlich anstrengend waren, werde ich die Erfahrungen und die Atmosphäre nie vergessen.“

Sophie von Römer berichtet

„Ich bin ebenfalls seit fünfeinhalb Jahren in der Auswahl und habe in dieser Zeit viel erlebt und viele positive Erfahrungen gesammelt. Auch wenn Shuttle-Run-Tests und Tageslehrgänge, für welche ich früh aufstehen musste, nicht immer für Erheiterung sorgten, kann ich insgesamt ein positives Fazit ziehen. Dies habe ich nicht nur den Turnieren zu verdanken, sondern auch, dass ich Spielerinnen kennengelernt habe, die ich zuvor nur als Gegnerinnen wahrgenommen hatte.

Als dann die Jahre mit dem Jahrgang 2000 zu Ende gingen, befürchtete ich, dass wir als 01er-Jahrgang nicht mehr genügend Zeit mit den 02ern haben werden, um als Team zusammen zu wachsen. Grund dafür war, dass wir nur wenige Lehrgänge und Turniere hatten, bevor wir zum Länderpokal antraten. Diese Befürchtung verflog jedoch schnell. Letztendlich waren sogar das Zusammenspiel und ein harmonisches Miteinander das, was unsere Mannschaft ausmachte. Im Großen und Ganzen hat die Auswahl meine handballerische Laufbahn sehr geprägt und ich bin dankbar für alles was ich dort erlebt habe.“

Ariane Hilbig berichtet

„Ich bin erst vor knapp zweieinhalb Jahren, durch meinen Wechsel zu Mainz 05/Budenheim, zur Rheinland-Pfalz –Auswahl hinzugekommen und wurde direkt freundlich aufgenommen. Durch die Teilnahme an Turnieren mit dem Jahrgang 2000 konnte ich Erfahrungen sammeln, die mich spielerisch und technisch weitergebracht haben. Im letzten Jahr absolvierten wir lediglich zwei Lehrgänge mit allen Spielerinnen der Jahrgänge 2001/02 vor dem HV Niedersachsen-Pokal, beeindruckten jedoch mit unserem starken Mannschaftszusammenhalt im Turnier. Diesen behielten wir bis zum Länderpokal bei.

Daher bin ich froh, die Chance auf die erneute Teilnahme beim Länderpokal in Göppingen bekommen zu haben und freue mich über einen gelungenen Abschluss mit dem 14. Platz. Der Länderpokal war für mich wie im letzten Jahr der Höhepunkt der Auswahlzeit durch die schöne handballerische Atmosphäre mit der Unterstützung von Eltern und Fans.

Ich finde es sehr schade, dass die schöne Zeit mit den Trainern und vor allem mit der Mannschaft vorbei ist, da ich viele neue Freunde, auch aus anderen Vereinen, durch diese Zeit in der Auswahl dazugewonnen habe.“


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