Lob vom BVB nach DM-Aus: "Mehr solche Teams für Deutschland!"

Das sagten die Trainer nach dem Spiel: "28 Tore gegen uns zu werfen - das ist Rekord" (zum Starten auf das Video klicken)

B-Jugend-Dynamighties verpassen gegen BVB Dortmund den Einzug ins Final Four der DM
„Von solchen Teams bräuchte man mehr in Deutschland“


Die B-Jugend-„Dynamighties“ der FSG Mainz 05/Budenheim sind im Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft ausgeschieden. In den beiden Heimspielen am Wochenende konnte sich das Team von Sabine Teuscher und Dirk Rochow zunächst hauchdünn gegen den VfL Oldenburg durchsetzen und sich damit ein echtes „Showdown“ gegen Borussia Dortmund verdienen. Im Gipfeltreffen am Folgetag setzte sich dann jedoch der westfälische Topfavorit in einer hochklassigen Partie durch. Für die starke Leistung der jungen Dynamighties gab es sogar vom Gegner Lob.


Am Samstag hat das Team der FSG Mainz 05/ Budenheim gegen den VfL Oldenburg Nervenstärke bewiesen und eine wahre Zitterpartie mit 24:23 glücklich für sich entscheiden können. Das bedeutete: Am Tag darauf ist es zum echten Endspiel um den Einzug ins Final Four gegen das Topteam BV Borussia Dortmund gekommen. Hierbei galt es für die gastgebenden Dynamighties, den Vier-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen.

Und der "Showdown" hielt, was er versprochen hatte: Die Partie war von Anfang an auf einem sehr hohen technischen Niveau, die rund 400 begeisterten Zuschauer in der gut besuchten Budenheimer Waldsporthalle bekamen ein brillantes, lange Zeit sehr spannendes Handballspiel zu sehen, bei dem die mit sechs Nationalspielerinnen angetretenen Dortmunderinnen nach einer ausgeglichenen Anfangsphase stets knapp die Nase vorne hatten. Die Dynamighties ließen sich jedoch nicht abschütteln, sondern hielten die Partie bis in die Schlussphase (27:28, 47. Minute) hinein sehr eng.

700_MG_7448.jpgFeline Teuscher und ihre Dynamighties begegneten dem BVB erneut auf Augenhöhe. Foto: SFB / Ingo Fischer

Erst als den Gastgeberinnen in den letzten drei verbleibenden Minuten klar wurde, dass sie den Rückstand aus dem Hinspiel (20:24) nicht mehr werden aufholen können, ließen sie etwas den Kopf hängen, sodass sich der Topfavorit auf die Deutsche Meisterschaft etwas deutlicher zum Endstand auf 28:33 absetzen konnte. Der Sieg geht absolut in Ordnung, ist aber am Ende etwas zu hoch ausgefallen. Die Niederlage mit vier Toren aus Hinspiel sowie der Kräfteverschleiß am Vortag haben sich für die FSG-Spielerinnen rückblickend als eine zu hohe Hypothek erwiesen.

„Aggressive, gute Deckung“

Die Partnervereine 1. FSV Mainz und die DJK Sportfreunde Budenheim mit ihrem Trainer-Duo Sabine Teuscher und Dirk Rochow sind sehr stolz auf die Budenheimer Mannschaft, die zu den jüngsten im laufenden Wettbewerb zählt (vermutlich ist sie sogar DIE Jüngste): „Der wichtige Sieg gestern gegen Oldenburg mit einem Tor hat viel Nerven und Kraft geraubt“, so Rochow. „Wir waren gestern schon sehr stolz auf die Mädels, und heute haben sie noch einmal einen drauf gesetzt: Mit 28 Toren gegen den BVB als absolute Spitzenmannschaft sind wir natürlich insgesamt mehr als zufrieden.“


Auch der Trainer der Dortmunder Mannschaft, Henning Schierbaum, lobte die junge Mannschaft der Gastgeberinnen: „Respekt vor der Leistung der Budenheimerinnen. Es war ein gutes Spiel von beiden Mannschaften. Wir hatten heute mehr Möglichkeiten zu wechseln, aber Budenheim hat das ganze Spiel dagegen gehalten und von der ersten bis zur letzten Minute eine aggressive, gute Deckung gespielt.“

Verdienter Sieger

Im Angriff seien sie immer gefährlich gewesen und hätten seine Abwehr mit den Einläufern immer wieder vor große Probleme gestellt. Schierbaum: „Die Dynamighties haben sich viele Lücken erarbeitet – 28 Gegentore hat bisher noch keine Mannschaft gegen uns geworfen. Das ist absoluter Rekord, das Maximum bisher in dieser Saison waren 22. Auch dafür nochmal: Respekt!“

Unterm Strich habe seine Mannschaft den Sieg aufgrund der starken Angriffsleistung jedoch verdient, so der Dortmunder Trainer. Und damit trifft er den Nagel auf den Kopf: Die Budenheimerinnen spielten an der Spitze ihres Leistungsvermögens und haben dem BVB alles abverlangt. Dass dieser sich dennoch durchgesetzt hat, spricht für die herausragende Qualität dieser Mannschaft, der wir im Final Four viel Glück und Erfolg wünschen!

„Wir werden gerne wiederkommen zum Turnier“, so Schierbaum mit Blick auf den renommierten Bericap-Junior-Cup, der auch in diesem Spätsommer wieder einige der besten Jugendmannschaften Deutschlands in der Budenheimer Waldsporthalle zusammen führen wird. Der BVB-Coach abschließend: „Es macht immer Spaß, hier Handball zu spielen. Es ist eine nette Truppe, ein netter Trainer, ein nettes Umfeld – von solchen Teams bräuchte man mehr in Deutschland!“

Spieler und Tore: Kirchner, Keil - Reese (8/1), von Römer (5/1), Reuter (4), Weber (4/1), Hilbig (3), Weißer (2), Puhl, Teuscher (je 1), Bollenbach, Schweisfurth, Traulsen.

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