Deutsche Meisterschaft der wB: Auf Augenhöhe mit dem Topfavoriten


Starker Auftritt unserer B-Jugend-Dynamighties in Dortmund. Foto: Sportfreunde Budenheim / Gideon Witt


Borussia Dortmund - weibl. B-Jugend 24:20 (10:10)
DM: Auf Augenhöhe mit dem Topfavoriten

Beim haushohen Favoriten Borussia Dortmund haben sich die B-Jugend-Spielerinnen der FSG Mainz 05 im Viertelfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft auswärts nicht nur achtbar aus der Affäre gezogen – die Mädels hätten fast für eine echte Sensation gesorgt. Nach einer vollkommen ausgeglichenen ersten Halbzeit mussten sich die Gäste aus Rheinhessen am Ende knapp mit 24:20 geschlagen geben. Damit haben die Dynamighties die Chance gewahrt, bei den Rückspielen Mitte Mai ins Final Four einzuziehen.


„Es kommt immer anders als man denkt“, sagte Trainer Dirk Rochow nach dem Spiel: „Wir hatten uns auf ‚Wurfmaschine‘ Mariel Wulf im linken Rückraum eingestellt. Der BVB musste diese aber vorerst draußen lassen, da sie am Handgelenk angeschlagen war.“ Die Umstellung fiel der Dynamighties-Defensive leicht – die 6:0 stand felsenfest. „Die Abwehrarbeit in der erste Halbzeit war ein Traum“, so Rochow. Ganze zehn Treffer musste sein Team hinnehmen – allerdings erzielte sein Angriff auch nicht mehr Tore, sodass es mit 10:10 in die Pause ging.

Die überraschende Erkenntnis für die Gästemannschaft aus Budenheim: Sie war auf Augenhöhe mit einem Team, das sich aus erstklassigen Einzelspielerinnen – darunter nicht weniger als sechs Nationalspielerinnen – zusammensetzt und das neben dem HC Leipzig als Topfavorit auf die Deutsche Meisterschaft gilt.

Viele Chancen liegen gelassen

Auch im zweiten Abschnitt konnten die Dynamighties bis zur 40. Minute gut mithalten, die Führung wechselte mehrfach. Dann jedoch geschahen zwei spielentscheidende Dinge: Zum einen brachte der BVB nun doch seine Wunderwaffe Mariel Wulf, was die Budenheimer Trainerin Sabine Teuscher rückblickend sogar mit Stolz erfüllte: „Wir haben dem Topfavoriten alles abverlangt. Offensichtlich war geplant, die Top-Torjägerin im gesamten Spiel zu schonen, doch dann hätte es für den BVB wirklich ein blaues Wunder geben können.“

Schwerer jedoch wog, dass den Gästen die Konzentration mehr und mehr verloren ging: Sie vergaben innerhalb kurzer Zeit drei Siebenmeter und mehrere Hundertprozent-Chancen, sodass sich die BVB-Mädels beim 23:17 vorentscheidend auf sechs Tore absetzten konnten. Doch die Dynamighties bewiesen Moral und kämpften sich nach einem Team Timeout ins Spiel zurück. Am Ende stand eine aufgrund der vielen vergebenen Chancen knappe, aber dennoch zu hohe 24:20-Niederlage. Unglücklich war darüber aus dem Mainzer Tross jedoch niemand, vielmehr sind die Augen nach vorne gerichtet.

Schwere Aufgabe vor dem „Showdown“

„Unsere Chancen im Rückspiel stehen sehr gut“, sagte Spielerin Feline Teuscher nach dem Abpfiff. „In der 'Grünen Hölle' mit den Zuschauern im Rücken denke ich schon, dass der Sieg drin ist.“ Fakt ist: Die Dynamighties sind vor den beiden alles entscheidenden Rückspielen in der Bundeheimer Waldsporthalle noch gut im Rennen um den Halbfinaleinzug. Und das ist bereits ein riesen Erfolg für das junge Team, bei dem nur noch drei Spielerinnen aus dem letztjährigen Erfolgskader (dritter Platz der Deutschen Meisterschaft) im Aufgebot stehen.

Den „Showdown“ am Sonntag, 14. Mai (15 Uhr WSH) im Rückspiel gegen Dortmund müssen sich die Dynamighties jedoch erst mit einem Sieg am Vortag (ebenfalls 15 Uhr WSH) gegen den VfL Oldenburg erarbeiten. Und das wird kein leichtes Unterfangen, zumal die Niedersachsen keine Chance mehr aufs Weiterkommen haben, befreit aufspielen können und die Saison mit einem guten Ergebnis beenden wollen.

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