Optimaler Start in die Deutsche Meisterschaft: B-Dynamighties siegen beim "Lieblingsgegner"

wB_Oldenburg_700.jpgJona Reese war bereits im vergangenen Jahr in der DM gegen Oldenburg dabei. Archivfoto: SF Budenheim / Ingo Fischer

VfL Oldenburg - weibl. B-Jugend 28:34 (14:16)
Deutsche Meisterschaft: Auftaktsieg beim "Lieblingsgegner"


Die lange Anreise der B-Jugend-Mädels der FSG Mainz 05/ Budenheim zum ersten Viertelfinalspiel der Deutschen Meisterschaft zum VfL Oldenburg hat sich gelohnt: Die Dynamighties belohnten sich am Sonntag für ihre starke Leistung mit einem 28:34-Auswärtssieg. Bereits am kommenden Wochenende folgt das zweite Spiel beim DM-Topfavoriten.


Die Fahrt hatte das von Dirk Rochow und Sabine Teuscher gecoachte Team bereits am Tag zuvor angetreten, um sich das erste Gruppenspiel der Oldenburgerinnen gegen den BVB Dortmund am Samstag anzusehen. Dabei wurde Dortmund beim 22:32-Sieg seiner Favoritenstellung gerecht, sodass die Gastgeberinnen gegen die FSG-Mädels schon unter Zugzwang standen und unbedingt gewinnen mussten. Denn nur der Sieger der Dreiergruppe qualifiziert sich für das Final Four, bei dem der Deutsche Meister ausgespielt wird.

Entsprechend gewarnt und mit voller Motivation, aber auch einer gehörigen Portion Nervosität starteten die Dynamighties in die DM-Endrunde, zumal Leistungsträgerinnen wie Jona Reese, Leonie Bollenbach und Sophie von Römer angeschlagen in die Partie gingen. Dennoch hatten sie einen Einstand nach Maß: Sophie Weber, Feline Teuscher und Sophie von Römer markierten die ersten schön heraus gespielten Tore. Doch dann riss der Faden, sodass Oldenburg nicht nur ausgleichen, sondern bis zur achten Minute gar 5:3 vorlegen konnte.

Bekanntes Umfeld in neuer Rolle

Von diesem Zeitpunkt an zeigte sich jedoch, dass die Mädels beide Punkte unbedingt mit nach Budenheim nehmen wollten. „Die Anspannung und Nervosität waren bei den Mädels zu Beginn des Spiels gewaltig“, so Dirk Rochow. Sabine Teuscher ergänzte: „Auch wenn einige Spielerinnen bereits Final-Four-Erfahrung aus der vergangenen Saison mitgebracht haben und zudem Spielpraxis in der A-Jugend-Bundesliga sammeln konnten, ist ihre Rolle hier in der Mannschaft eine ganz andere: Jetzt sind sie es, die das Spiel in die Hand nehmen und lenken müssen.“ Und genau das taten sie von der zehnten Spielminute an.


Nachdem Jona Reese mit ihrem ersten Treffer – viele weitere sollten folgen - zum 6:6 ausgeglichen hatte, sollten die Dynamighties in diesem hart umkämpften Spiel nicht mehr in Rückstand geraten. Zwar lagen die Dynamighties von nun an immer knapp in Führung, jedoch ließen sich die Oldenburgerinnen nie abschütteln und zeigten, dass sie zu Recht das Ticket für die Deutsche Meisterschaft gelöst hatten. Sophie von Römer verwandelte mit dem Halbzeitpfiff einen Strafwurf zur knappen 14:16-Pausenführung der FSG.

Lieblingsgegner Oldenburg

Es dauerte dann bis zur 30. Spielminute (16:18), bis die FSG Mädels endlich die von den Trainern geforderte erste und zweite Welle konsequenter und mit hohem Tempo nach vorne trugen und somit leichte Tore erzielten. Der Wille der Gastgeberinnen war damit zwar nicht gebrochen, aber ihnen schwanden allmählich die Kräfte. Die FSG Truppe erspielten sich beim 19:23 erstmals einen beruhigenderen Vier-Tore-Vorsprung, den sie bis zur 43. Spielminute (25:30) auf eine vorentscheidende Differenz von fünf Treffern ausbaute.

Jona Reese erzielte kurz vor Schluss den Endstand zum 28:34. Von ihren insgesamt zehn Toren hatte sie alleine sieben in der zweiten Halbzeit geworfen und stach damit aus einer klasse Mannschaftsleistung leicht hervor. „Wir Trainer sind mit der Leistung unseres Teams zufrieden“, so Rochow. Oldenburg bleibe der Lieblingsgegner, denn bislang hat die FSG noch kein Spiel gegen das Spitzenteam aus Niedersachsen verloren.

Der Topfavorit bittet zum Tanz

Bevor es am 13. und 14. Mai bei den Rückspielen zum Showdown in der Budenheimer Waldsporthalle kommt, treffen die Dynamighties bereits am kommenden Samstag in ihrem zweiten Auswärtsspiel der Dreiergruppe auf den Topfavoriten auf die Deutsche Meisterschaft: Borussia Dortmund. „Da werden wir uns steigern müssen“, so Rochow. „Aber gegen ein solches absolutes Spitzenteam können wir ohne Druck spielen und haben noch Luft nach oben.“

Spielerinnen und Tore: Angelina Keil und Mille Kirchner im Tor; Ariane Hilbig (3), Jona Reese (10/2), Sophie Weber (2), Rahel Weißer (3), Feline Teuscher (3), Mara Schweisfurth, Lizanne Traulsen, Leonie Bollenbach, Sophie von Römer (6/3), Annika Puhl (1) und Jill Reuter (6).

3. Bericap-Lauf

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