Deutsche Meisterschaft: B-Jugend-Mädels stehen sensationell im Final Four

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Unsere Meenzer Dynamighties der JSG Mainz 05/Budenheim haben sich mit einer überragenden Leistung im Heimspiel gegen den VfL Oldenburg vorzeitig für das Final Four um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Sie gehören damit zu den vier besten B-Jugend-Mannschaften Deutschlands. Beim mehr als deutlichen 30:13 (15:5) gegen den vermeintlich stärksten Gegner der Vorrundengruppe haben sie den Gästen aus Niedersachsen von der ersten bis zur letzten Minute nicht den Hauch einer Chance gelassen.

Einen Tag nach dem klaren 30:22-Erfolg gegen Bad Soden trafen die Mainz 05/Budenheimerinnen am Sonntag auf den VfL Oldenburg, gegen den sie im Hinspiel vor zwei Wochen nur hauchdünn, mit einem Tor Differenz gewinnen konnten. Daher erwarteten Trainer und Zuschauer ein knappes Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe – doch dann kam alles ganz anders: Es waren gerade einmal zwei Minuten und 40 Sekunden gespielt, da nahm VfL-Trainerin Wiebke Kethorn bereits ihre erste Auszeit.


In dieser recht kurzen Zeit hatten die Meenzer Dynamighties ihr Team geradezu überrannt. 4:0 lagen die Gastgeber da bereits in Führung, Alicia Soffel, Paulina Golla, Jona Reese und Theresa Horstmann hatten im 40-Sekunden-Takt eingenetzt. In diesem entscheidenden Gruppenspiel zeigten die JSG-Spielerinnen von Beginn an, dass sie ihren Traum heute wahr machen und ins Final Four einziehen wollen. Von Nervosität war bei ihnen – im Gegensatz zum Gästeteam – überhaupt keine Spur.

Auch nach der Auszeit ließ es die JSG nicht zu, dass der VfL Oldenburg seinen Rhythmus fand. Die 6:0-Abwehr stand bombensicher, sodass die Gästespielerinnen entweder am Block oder an der erneut sehr starken Torfrau Alicia Simonelli scheiterten. Dadurch wuchs der Druck auf den VfL-Angriff, der oftmals wegen technischer Fehler und ungenauer Abspiele gar nicht mehr zum Torabschluss kam. Die Folge: schnelles Umschaltspiel der JSG, erste, zweite oder dritte Welle – Torabschluss.

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Auch nach der Pause nicht nachgelassen

Die Dynamighties setzten sich von 4:0 über 10:2 bis zum 15:5-Pausenstand ab. Anders als noch am Vortag, als die Gastgeberinnen ihre ebenfalls hohe Pausenführung in der zweiten Halbzeit nur noch verwaltet hatten, ließen die Dynamighties an diesem Tag auch nach dem Wiederanpfiff nicht nach. Die Gäste hofften nun, mit einer offenen Manndeckung vielleicht doch noch die Wende schaffen zu können – doch egal, vor welche Aufgaben sie die JSG an diesem Tag stellten: Unsere Mädels wussten die richtige Antwort.

Spätestens beim Stande von 24:7 bei einer Restspielzeit von einer Viertelstunde war jedem in der gut besuchten Budenheimer Waldsporthalle klar, dass die Partie zugunsten der Gastgeber gelaufen war. Trainerin Agnes von Römer wechselte nun durch und gab jeder Sportlerin Spielanteile. So konnten die Gäste zumindest die letzte Viertelstunde ausgeglichen gestalten – 30:13 hieß es am Ende.

Passende Abwehr gefunden

„Ich hatte im Vorfeld ein schweres Spiel erwartet und nicht damit gerechnet, dass wir hier derart dominieren würden“, sagte von Römer später, „doch ich hatte es gehofft. Denn wir haben mit der 6:0 nun eine Abwehr gefunden, die zu uns passt.“ Das letzte Gruppenspiel am kommenden Sonntag, 15 Uhr in Bad Soden will sie nun eher locker angehen lassen, schließlich ist die Entscheidung bereits gefallen. „Gastgeschenke werden wir aber dennoch nicht verteilen“, betont sie.

Überhaupt ist von der Trainerin mit dem Erreichen des Final-Four-Turniers, das übrigens am 21. und 22. Mai zu Hause in Budenheim ausgetragen wird, jeglicher Druck abgefallen. „Mir war es wichtig, dass wir uns für die A-Jugend-Bundesliga qualifizieren - und das haben wir nun erreicht“, so von Römer. „Ob wir am Ende Platz Eins oder Platz Vier erreichen werden, spielt für mich keine große Rolle mehr.“ Doch dann fügt sie nach einer kurzen Pause mit einem Augenzwinkern hinzu: „Ob das meine Spielerinnen allerdings genau so sehen – wer weiß?“


Spielerinnen und Torschützen der JSG Mainz 05/Budenheim: Alicia Simonelli, Dilan Balibey, Natalie Niekrawietz (1), Katharina Lennartz (1), Jona Reese (4/1), Theresa Horstmann (5), Nina Schweisfurth, Rahel Weißer, Feline Teuscher, Dorina Nahm (1), Alicia Soffel (8/1), Leah Schulze (2), Paulina Golla (6/1), Jill Reuter (2).

 

3. Bericap-Lauf

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