DM-Auftakt: Sensationeller Zittersieg in Oldenburg



Die B-Jugend-Mädels der JSG Mainz 05/Budenheim sind mit einem 21:20-Auswärtssieg beim VfL Oldenburg erfolgreich in das Vorrundenturnier der Deutschen Meisterschaft gestartet. Damit ist das Ziel ein kleines Stückchen näher gerückt, sich für das „Final Four“ zu qualifizieren, das Ende Mai zu Hause in Budenheim ausgetragen wird.

 

Von der Tribüne aus unterstützt von einem Tross lautstarker „Ultraeltern“ sowie den Zweitliga-Handballerinnen der Meenzer Dynamites starteten die JSG-Handballerinnen stark in die Partie gegen Vorrundengegner Oldenburg. 4:1 hieß es nach zehn Minuten aus Mainzer/Budenheimer Sicht. „Die Abwehr hat ihre Hausaufgaben gut gemacht und die befürchteten Probleme zunächst in den Griff bekommen“, lobte JSG-Trainerin Agnes von Römer die Defensivarbeit ihrer Spielerinnen, die sich zuvor mit Videoanalysen auf den Oldenburger Angriff vorbereitet hatten.


Sorgen bereitete ihr hingegen die eigene Offensive: „Unter den vier ersten Treffern waren nur zwei Feldtore. Da hat man schon gesehen, dass uns die Sicherheit und einfach herausgespielte Tore im Angriff gefehlt haben“, so von Römer nach dem Spiel.

Von Kempatrick beeindruckt

Und diese Unsicherheit griff ab Mitte der ersten Hälfte auch auf die bis dahin stabile Defensive über. So kam Oldenburg durch individuelle Abwehrfehler wieder zurück ins Spiel und konnte beim 6:6 erstmals ausgleichen. Zudem nahmen die Gastgeberinnen die bis dahin fünffache JSG-Torschützin Alicia Soffel in Manndeckung und gingen beim 8:9 aus Budenheimer/Mainzer Sicht erstmals in Führung. Leah Schulze und Paulina Golla konnten den Spielstand mit ihren beiden Treffern zwar noch einmal zum 10:9 für Mainz 05/Budenheim drehen - doch dies sollte für lange Zeit die letzte Führung der Gäste bleiben. Noch vor der Pause glich Oldenburg mit einem wunderschönen Kempa zum 10:10 aus. Mit diesem Stand ging es in die Kabinen.

 

„Dieses schön herausgespielte Gegentor vor der Pause scheint meine Spielerinnen sehr beeindruckt zu haben“, vermutet von Römer, die sich den Fünf-Tore-Lauf der Oldenburgerinnen direkt nach Wiederanpfiff nicht anders erklären kann. Die Gäste aus Mainz und Budenheim waren in dieser Phase unaufmerksam, was in der Abwehr Zeitstrafen und Gegentore, sowie im Angriff technische Fehler und Fehlwürfe in Serie nach sich zog. Das Spiel schien sich zu Gunsten der Gastgeberinnen gewendet zu haben.

 

Höchstleistung der Abwehrreihen

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Erst das Jokertor der gerade eingewechselten Feline Teuscher zum 11:15, dem ein frecher Rückraumtreffer von
Jona Reese folgte, weckte neue Hoffnung bei den 05/Budenheimerinnen. Über 13:15, 14:16 und 15:16 glich Theresa Horstmann durch einen sicheren Abschluss von Linksaußen erstmals wieder aus. Nach einem erneuten Zweitoresrückstand gelang auch wieder Theresa Horstmann mit einem weiteren Schlagwurftreffer sechs Minuten vor Schluss der Ausgleich zum 18:18. Jetzt lagen die Nerven blank. Erst zwei Minuten später gelang das nächste Tor bei Höchstleistungen von Abwehr und Torfrauen auf beiden Seiten. Oldenburg erhöhte auf 19:18. Vier Minuten waren noch zu spielen. Kampf pur!

Trotz Manndeckung lief unsere Alice jetzt zur Höchstform auf: Sie glich zunächst zum 19:19 und zum 20:20 aus und brachte die Gäste anschließend nach einem glücklich in ihre Hände zurückgesprungenen Abpraller mit 21:20 erstmals in der zweiten Hälfte in Führung.

 

Jubel und Freudentränen

 

Als Alicia Simonelli im Tor der 05/Budenheimerinnen den letzten Oldenburger Wurf entschärfte, gab es kein Halten mehr bei Spielerinnen, Trainern, Eltern und Fans, die sich laut jubelnd oder mit Freudentränen in den Augen in den Armen lagen. „Ein emotionsgeladenes Kampfspiel hat einen guten Ausgang für uns gefunden“, freut sich von Römer. Gleichzeitig sei aber auch zu erkennen gewesen, dass bis zum Heimspielwochenende am 7. Mai gegen den hessischen Oberligameister Bad Soden und dem Rückspiel am 8. Mai (Anpfiff jeweils 15:30 Uhr in der Budenheimer Waldsporthalle) gegen Oldenburg noch viel Arbeit auf das junge Team wartet.

Von Römer hat nach dem gelungenen DM-Auftakt einen Wunsch: „Wir hoffen, dass viele Budenheimer und Mainzer sowie viele Handball-Interessierte aus der ganzen Region den Weg in die Halle finden werden, um unseren beiden Heimspielen einen würdigen Rahmen zu geben.“

Und Unterstützung können die „Meenzer Dynamighties“ gut gebrauchen, wollen sie doch beim Final-Four-Turnier, wenn am 21. und 22. Mai der Deutsche B-Jugend-Meister in Budenheim ausgespielt wird, nicht nur Gastgeber, sondern auch Teilnehmer sein.

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 Bildquelle (2 Fotos oben): Ralf Bilo/ 1. FSV Mainz 05

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