wA - JSG weiter im Rennen um die Plätze für die JHBL

wA Quali JHBL 2Nach einem weiteren sehr spannenden und kräfteraubenden Wochenende ist die weibliche A-Jugend der JSG Boudenheim weiter im Rennen um die restlichen Plätze zur Handballjugendbundesliga 2014/2015 (JHBL).

Auch wenn der direkte Einzug am vergangenen Wochenende bei der Hauptqualifikation in Kerken verpasst wurde, behielt man sich ein Hintertürchen offen und muss nun am 21. und 22. Juni in Baunatal mit den 5 anderen drittplatzierten Mannschaften der Hauptqualifikation, um die letzten 3 zur Verfügung stehenden Plätzen spielen.

 

 

In Kerken traf man nach überstandener Vorqualifikation in Göppingen nun auf drei Topteams der nördlichen und westlichen Regionen der Republik. Mit den Teams vom TV Aldekerk (Oberligameister des Niederrhein, Bundesligateilnehmer der abgelaufenen Runde und Achtelfinalteilnehmer der wA Deutschen Meisterschaft), dem TSV Bonn rrh. (Oberligameister Mittelrhein mit wA und wB, Achtelfinalteilnehmer der wB Deutschen Meisterschaften) und dem TV Oyten (Niedersachsenmeister und Achtelfinalteilnehmer wA Deutsche Meisterschaft) standen den Mädels aus Boudenheim drei Hochkaräter gegenüber. Alle Teams, außer die JSG, waren durch den DHB bereits gesetzt und griffen nun erst in der Hauptqualifikation ins Geschehen ein.

 

Im ersten Spiel des Turniers, im Modus Jeder gegen Jeden, trafen die JSG Mädels auf den als hohen Favorit gehandelten TV Aldekerk. Der TV wurde seiner Rolle als Favorit von Anfang bis Ende gerecht und überrollte die Boudenheimer Mädels nach Strich und Faden. Das Team vom TVA, gespickt mit zahlreichen Nationalspielerinnen, war in jeglicher Hinsicht schneller, besser und präsenter und spielte dies auch gegen eine nervös und ängstlich aufspielende JSG gnadenlos, professionell und über die gesamte Spielzeit voll aus. "Das war schon Handball von einem anderen Stern und wir hatten gegen die sehr gut eingespielte Truppe vom TVA nicht den Hauch einer Chance!", so Trainer Dirk Rochow. Doch hatte diese Partie auch ihre guten Seiten, denn es konnte in der Folge nur besser werden und man zeigte den beobachtenden Teams aus Bonn und Oyten noch nicht sein wahres Leistungsvermögen.

 

Im zweiten und letzten Spiel des ersten Turniertages traf der TSV Bonn rrh. auf den TV Oyten und gewann ein wenig überraschend klar mit 30 zu 20. Am Sonntagmorgen folgte die Partie TV Aldekerk gegen den TV Oyten. Auch hier ließ sich der TVA nicht die Butter vom Brot nehmen und fuhr mit gedrosseltem Tempo einen klaren 30 zu 13 Sieg ein.

 

Es folgte die richtungsweisende Begegnung TSV Bonn rrh. gegen die JSG Boudenheim. Eine in der ersten Halbzeit vollkommen offene Partie, die von Kampf und Taktik geprägt war. Schlüsselszene des Spieles die letzten 90 Sekunden der ersten Spielhälfte. Nach wechselnden Führungen stand es kurz vor dem Seitenwechsel 10 zu 10. Innerhalb der letzten 90 Sekunden des 1. Durchganges unterliefen den JSG Mädels jedoch noch 3 katastrophale und unnötige Fehler, die von Seiten des TSV zu einer 13 zu 10 Pausenführung ausgenutzt wurden.
Mit Wiederanpfiff hielt der TSV konstant diesen Vorsprung und baute ihn teilweise auf bis zu 5 Tore aus (18 zu 13). Auch ein Aufbäumen der Boudenheimerinnen, verbunden mit einer Ergebnisverkürzung auf 20 zu 17, half nicht mehr und der TSV verwaltete seinen Vorsprung souverän über die Ziellinie. Mit 23 zu 18 gewannen die Mädels aus Bonn die Begegnung verdient, jedoch war diese Niederlage aus Sicht der JSG mehr als vermeidbar gewesen. "Zwei bis drei einfache und vollkommen unnötige Fehler pro Halbzeit weniger und die Partie wäre bis zum Schlusspfiff offen gewesen!", so der Kommentar vom leicht verärgerten JSG Trainer.

 

Den Mädels aus Boudenheim blieb nicht viel Zeit sich groß zu ärgern, denn es galt sich noch eine Chance zu wahren und den letzten Gegner, den Niedersachsenmeister vom TV Oyten, im direkten Anschluss an die Begegnung gegen Bonn zu schlagen. Zwar hätte ein Remis bereits ausgereicht, doch wer spielt schon gerne auf Unentschieden!

 

In einer sehr kämpferischen Partie um Platz 3 konnte keiner der beiden Teams sich absetzen und folglich ging es auch mit einem leistungsgerechten 15 zu 15 in die Pause. In der zweiten Halbzeit platzte dann endlich der Knoten bei den Boudenheimer Mädels. In Überzahl spielend gelang es der JSG gleich zu Anfang des zweiten Durchganges sich auf 18 zu 15 abzusetzen. Der TVO blieb aber dran und konnte nochmals auf 20 zu 19 verkürzen. Doch im Angriff gelang den JSG Mädels nun alles und vor allem Marlena Ludwig und Alicia Soffel trafen aus dem Rückraum nach Belieben. Der TV Oyten hingegen schloss immer öfters zu frühzeitig und unvorbereitet ab und löste eine Fahrkarte nach der anderen. Zwischenstand 9 Minuten vor dem Ende: 27 zu 22 für Boudenheim! Die Mädels aus dem Norden mussten handeln und gingen in eine offene Manndeckung über und in dieser auch baden und unter! Abgeklärt spielten die Boudenheimerinnen sich frei und nutzten die Freiräume um sich weiter abzusetzen. Ein vielleicht am Ende um ein paar Tore zu hohes Siegesergebnis (34 zu 27), aber die klar bessere Luft und Kraftreserven hatten die Boudenheimer Mädels. Große Erleichterung bei der JSG und großes Entsetzen beim TVO folgte.

 

Resümee vom Trainer Dirk Rochow: "Ich bin letztendlich zufrieden mit dem Abschneiden meiner Mädels. Gegen Aldekerk war kein Blumentopf zu gewinnen, gegen Bonn waren wir knapp dran und sind noch an uns selber gescheitert und gegen Oyten haben wir das gespielt, was wir können. Beeindruckt hat mich, dass wir gerade im letzten Spiel nicht die Nerven verloren haben, hoch konzentriert gespielt haben und hinten raus ein hoch wichtiges und brisantes Spiel für uns entscheiden konnten! Nach dem Motto "Wir haben lange noch nicht genug" nehmen wir nun auch noch die letzte Qualirunde mit, vorbereitet sind wir ja nun schon!".

 

Ein kleines Extralob gab es für Marlena Ludwig als Torgarant und große Kämpferin, für Alina Lindner als Abwehrbollwerk, ihr Einsatz war lange aufgrund einer schweren Erkältung gefährdet, und für Youngstar Alicia Soffel, welche gerade im letzten Spiel große Anteile am so wichtigen Erfolg hatte.

 

Nun geht es am 21./22.06. mit einem entscheidenden Qualiturnier im nordhessischen Baunatal um den Einzug in die JBHL. Hier geht´s zum Turnierplan.

 

 

Spielerinnen:
Albulena Fejza und Sabrina Seck im Tor, Marie Werdich. Marie Joerg (6), Lara Hilbert (4), Christina Strobel-Hoffmann (4), Carina Marks (4), Alina Lindner (2), Alexandra Flebbe (13), Jil Becker, Alicia Soffel (12), Hannah Hartstang (3), Sina El Batanony, Lea Maus, Flavia Racky (4), Marlena Ludwig (19)

3. Bericap-Lauf

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