wA - Tapfere Mädels verpassen Bundesligaquali nur knapp

wA-Bundesligaquali-in-Waiblingen-SliderDie neu formierte weibliche A-Jugend der JSG Boudenheim verpasst im ersten Anlauf die Qualifikation zur erstmals ausgetragenen wA-Jugendbundesliga des DHB sehr knapp und scheidet nach starker 1. Qualifikationsrunde in Bietigheim erst in der letztmöglichen Qualifikationsrunde in Waiblingen aus.

 

 Das wA Team der JSG besteht zu  100% aus der weiblichen B-Jugend der Sportfreunde aus Budenheim, welches in der abgelaufenen Saison den wB Oberligameistertitel erringen konnte, und ging in diese Qualispiele mit dem komplett jüngeren Jahrgang an den Start. Ziel war es eigentlich nur einmal in die "Welt der Großen" reinzuschnuppern und sich zu orientieren, wo es selber einmal hingehen soll. Eine Qualifikation im ersten wA Jahr war noch nicht unbedingt angedacht und darum stellt die Nichtqualifikation keinen wirklichen Beinbruch dar. Das diese Qualirunden zur höchsten Spielklasse des DHB ein Erfolg auf ganzer Linie und wie die ganze Saison ein weiteres positives Highlight wurde, ist vor allem dem starken Auftritt in der ersten Qualifikationsrunde in Bietigheim zu verdanken.

 

Nach einer langen Runde 2012/2013 mit zahlreichen Besuchen auf hochklassigen Turnieren (zB. Sauerland Cup, Int. Biberacher Osterturnier), dem Gewinn der wB Oberliga RPS und den 4 Spielen in der Vorrunde zur Deutschen Meisterschaft, stand am ersten Juniwochenende für die Mädels der alten wB und jetzigen wA der geplante letzte Höhepunkt der Saison an. Die 1. Qualifikationsrunde zur wA Jugendbundesliga in Bietigheim galt es zu absolvieren. Ziel war es hier gegen renommierte wA Teams von Bundesligavereinen sich einen Überblick zu verschaffen und zu schauen welche Leistungen man erbringen muss, um evtl. selber einmal in der Bundesliga spielen zu können. Man konnte also frei und ohne Druck aufspielen.

 

Im ersten Spiel der 1. Qualifikationsrunde, gegen den ESV Regensburg, unterlag man nur knapp mit 24 zu 20. Das Spiel verlief bis zum 17 zu 18 kurz vor Ende vollkommen ausgeglichen und nur auf der Zielgeraden brach man ein wenig durch dumme Fehler ein. Ganz stark in dieser ersten Begegnung Marlena Ludwig, welche mit 13 Toren einen großen Anteil hatte, dass diese Partie lange auf der Kippe stand. Und schon hier merkten die Mädels, huch, hier geht ja was.

 

In der zweiten Begegnung knüpfte man an die Leistungen der ersten Partie an und konnte die SG Leonberg/Eltlingen mit einer beeindruckenden Vorstellung mit 27 zu 20 besiegen.

 

Am darauffolgen Sonntag ging es dann gegen die Bundesliganachwuchs des Gastgebers von der SG BBM Bietigheim weiter. Nun war klar, mit einem Sieg wäre man schon eine Runde weiter. Mit diesem Druck taten sich die Budenheimer Mädels zu Beginn schwer und lagen erst einmal bis Mitte der 1. Halbzeit im Rückstand. Doch konnte man seine anfängliche Nervosität rechtzeitig ablegen und bereits mit einer 11 zu 9 Führung in die Halbzeit zu gehen. In einer spannenden zweiten Halbzeit gelang es einem zwar nicht sich deutlich abzusetzen, doch den Gegner stets auf Distanz zu halten. Am Ende stand ein hoch verdienter 22 zu 19 Erfolg auf dem Konto der Budenheimerinnen. Gleichzeitig bedeutete dieses, dass man in der letzten Begegnung die direkte Qualifikation erreichen konnte oder auf jeden Fall schon in der nächsten Runde stand. Ein bis dahin schon riesiger Erfolg und nicht ansatzweise zu erwarten gewesen.

In der letzten Begegnung gegen die bärenstarken Mädels aus Herrenberg gab es aber nicht viel zu bestellen. Ein Spiel welches leider in der 10. Spielminute mit der scheren Verletzung einer seiner wichtigsten Spielerinnen, Marlena Ludwig, seinen traurigen Höhepunkt hatte. Lag man bis dahin schon 6 zu 2 im Rückstand, musste man bis zur Halbzeit unter Schock stehend noch einen 9 zu 2 Rückstand hinnehmen. Nach der Halbzeit besannen sich die tapfer aufspielenden Mädels aber wieder und boten Herrenberg ordentlich Paroli. Den zweiten Abschnitt verlor man lediglich 11 zu 10, konnte die 20 zu 12 Niederlage, verbunden mit dem Erreichen des 3. Platzes, aber nicht verhindern.

Trotz des Erreichens des nie für möglich geglaubten 3. Platzes war die Freude ein wenig getrübt. Jedoch ist man in allen 4 Spielen über sich hinausgewachsen und hat eine mehr als respektable Leistung dargeboten. Mit dem Abschneiden und der erreichten Platzierung ist man weit übers Ziel geschossen.

 

In der Folgewoche fiel nun die erhoffte Trainingspause aus, da man sich auf die letzte Qualirunde in Waiblingen vorbereiten musste. Gehandicapt durch weitere Verletzungen war klar, dass man in der alles entscheidenden Runde mit einer neuen Formation ins Rennen gehen musste. Hierzu wurde Neuzugang Lisa Kubis bereits aktiviert und es galt für Angriff und Abwehr sich neu zu orientieren, einzustellen und einzuspielen

 

In der ersten Partie gegen die Gastgeberinnen vom Vfl Waiblingen kam man nur schwer ins Spiel und verschlief die Anfangsphase komplett. Folglich musste man einen 5 zu 0 Rückstand hinter her laufen. Mitte der 1. Halbzeit war man zwar beim 6 zu 3 wieder dran, konnte aber durch viele Fehlwürfe einen 11 zu 7 Rückstand nicht verhindern. Im zweiten Abschnitt lief es dann besser. Die Abwehr stand und man kassierte lediglich nur noch 7 Gegentore. Im Angriff gelang es den Sportfreundinnen sich ebenfalls zu steigern, aber noch nicht optimal genug. Mit 8 zu 7 gewann man den zweiten Durchgang, konnte aber die verschlafene Anfangsphase der Partie nicht mehr wettmachen und zog folglich mit 18 zu 15 den Kürzeren.

Im zweiten Spiel gegen den Turnierfavoriten JSG Wörth/Hagenbach war dann der Akku leer. Nach weiteren Verletzungen wichtiger Spielerinnen, Sina El Batanony und Marie Joerg mussten verletzungsbedingt passen, stand man mit einem Kader auf dem Feld, mit dem man in dieser Runde noch nicht gespielt hatte. Nach wiederum verschlafener ersten Halbzeit, 9 zu 2 Rückstand, kommt man im zweiten Abschnitt wieder ins Rollen und schafft mit dieser Formation noch ein 9 zu 9. Großen Respekt vor diesem Aufbäumen und sich niemals Aufgeben! Zwar konnte man die 18 zu 11 Niederlage nicht verhindern, zeigte aber großen Kampfgeist bis zur letzten Sekunde und erarbeitete sich trotz zahlreicher Ausfälle ein akzeptables 11 zu 18.

Mit dem Schlusspfiff war nun auch wirklich der letzte Akku für diese Saison leer. Trotz der Nichtqualifikation können die Mädels mit erhobenem Kopf die Runde beenden und mehr als optimistisch in die Zukunft schauen. Aus den Fehler der Vorrunde zur DM schnell gelernt ging man ohne Respekt in die Qualifikationsspiele zur wA Bundesliga und lieferte hier noch einmal, mit teilweise stark dezimierten Kader, sehr ansprechende bis herausragende Spiele ab.

 

Doch nun gilt es erst einmal Wunden zu lecken, zu regenerieren und sich ein wenig auf dem Beachplatz zu tummeln. Eine überragende Saison nimmt nach knapp 11 Monaten ein Ende, verbunden mit vielen positiven Ereignissen, Ergebnissen und vor allem mit der Voraussicht, dass noch viel Positives folgen wird. Respekt, Hut ab Mädels und weiter so!

 

Es spielten: Albulena Fejza und Sabrina Seck im Tor, Marie Werdich, Flavia Racky, Lisa Kubis, Lara Hilbert, Jil Becker, Marie Joerg, Sina El Batanony , Mara Bingel, Lea Maus, Carina Marks, Marlena Ludwig, Melina Cappel, Mishale Krämer und Leni Welsch

3. Bericap-Lauf

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