Kantersieg im ersten DM-Zwischenrundenspiel gegen Bad Soden

700_PM_wA_Bad_Soden_MG_4390.jpgTabea Schweikhart erzielt eines ihrer drei Tore für die FSG. Foto: Sportfreunde Budenheim / Ingo Fischer

A-Jugend gewinnt DM-Zwischenrundenauftakt gegen Bad Soden
Nach 50 Minuten den zweiten Turbo gezündet

Im Zwischenrundenauftakt der Deutschen A-Jugend-Meisterschaft hat sich die FSG Mainz 05 / Budenheim letztlich deutlich mit 36:27 gegen die wJSG Bad Soden/ Schwalbach / Niederhöchstadt durchgesetzt. Entscheidend für diesen immens wichtigen Derbysieg waren die letzten zehn Minuten.


Nach 15 gespielten Minuten hätte wohl keiner der rund 350 Zuschauer in der Budenheimer Waldsporthalle damit gerechnet, dass die Mainz/Budenheimerinnen am Ende als klare Siegerinnen vom Platz gehen würden. Da stand es 7:13 und die grandios aufspielenden Gäste aus Hessen waren der Heimmannschaft in allen Belangen überlegen: Hinten stellte die resolute Abwehr die FSG vor massive Probleme, vorne flog der Ball schneller durch die Reihen als die FSG-Abwehr verschieben konnte. So taten sich im Defensivverband der Dynamighties oftmals Lücken auf, die Pia Özer, Lilly König, Greta Bucher & Co. immer wieder für erfolgreiche Torabschlüsse nutzten.

Erst Mitte der ersten Halbzeit begann sich das Blatt ganz langsam und sachte zu wenden. Zunächst spielten die Gastgeberinnen auf Augenhöhe, dann erarbeiteten sie sich leichte Vorteile. Mit dem Halbzeitpfiff verkürzte Alicia Soffel für die Budenheimerinnen auf 16:19. Drei Tore Pausen-Rückstand – das ist machbar!

Mainz/Budenheim übernimmt das Zepter

In der zweiten Hälfte erwischten die Gäste aus Hessen zwar erneut den besseren Start, allerdings waren sie bei weitem nicht mehr so überlegen wie zu Beginn des Spiels. In der 34. Minute erzielt Lilly König das 17:22 – es sollte der letzte hohe Vorsprung des Gästeteams gewesen sein, denn nun übernahmen die Dynamighties das Zepter: Tabea Schweikhart, Jona Reese und zweimal Paulina Golla brachten ihr Team mit einem Vier-Tore-Lauf auf 21:22 heran, Jill Reuter gelang in der 45. Minute der Ausgleich zum 24:24, und kurz darauf erzielte Theresa Horstmann die erste Führung nach langer Zeit für ihre Budenheimerinnen.

Das Spiel stand nun vor der Entscheidung – hat die Aufholjagd zu viel Kraft gekostet oder hat sie weitere Energien freigesetzt? Fünf Minuten lieferten sich beide Teams ein packendes Duell auf Augenhöhe. Doch als die Bad Sodenerin Greta Bucher in der 50. Minute zum 27:27 ausglich, hat niemand ahnen können, dass dies der letzte Treffer der Gästemannschaft in diesem Spiel war. Denn die letzten zehn Minuten gehörten nur noch den Gastgeberinnen, die das Ergebnis bis zur Schlusssirene zum umjubelten 36:27-Derbysieg hochschraubten.

Noch ein weiterer Sieg

„Ich hätte nach 20 Minuten nicht gedacht, dass wir dieses Spiel noch so deutlich gewinnen werden“, sagte Alicia Soffel, mit elf Treffern Top-Scorerin dieser Partie, nach dem Abpfiff. „Wir sind überhaupt nicht gut gestartet, haben viele Fehler gemacht und freie Chancen verworfen. Aber danach ging es bergauf, in der zweiten Halbzeit haben wir immer besser ins Spiel gefunden und gezeigt was wir können. Dementsprechend haben wir dann auch mit neun Toren am Ende gewonnen.“

Mit diesem wichtigen Erfolg haben die Dynamighties das Tor zum Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft nun ein kleines Stück aufgestoßen. Mit einem weiteren Sieg im kommenden Spiel am Sonntag, 3. Februar, gegen den Nachwuchs des amtierenden Deutschen Damen-Meisters SG BBM Bietigheim könnten sie das Ticket, das auch die Qualifikation für die nächste Jugendbundesliga-Saison bedeuten würde, bereits lösen.


Doch das wird eine ganz schwere Aufgabe, denn in ihren bisherigen beiden Auswärtsbegegnungen dieser Saison haben die A-Jugend-Mädels noch keinen Blumentopf gewonnen. Auf das abschließende Zwischenrunden-Heimspiel am 25. Februar sollte sich das Team jedenfalls nicht verlassen. Denn mit dem Buxtehuder SV reist niemand geringeres an als der deutsche A-Jugend-Meister der vergangenen beiden Jahre. Und gegen den war im vergangenen Jahr im DM-Viertelfinale Endstation.

Spielerinnen und Tore

Alicia Simonelli, Angelina Keil und Melissa Kirchner im Tor, Jona Reese (1), Theresa Horstmann (5), Feline Teuscher, Alicia Soffel (11/1), Leah Schulze (3), Dorina Nahm, Tabea Schweikhart (3), Jill Reuter (3), Sophie von Römer (2), Melanie Grawe und Paulina Golla (8) auf dem Feld.


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