Geschafft: A-Jugend-Dynamighties stehen in Bundesliga-Zwischenrunde

wA_700.jpgFSG-Trainer Jörg Schulze hatte keinen entspannten Nachmittag in Neckarsulm. Foto: JSG Neckar Kocher / J. Sattler

Weibliche A-Jugend qualifiziert sich trotz Niederlage für Jugendbundesliga-Zwischenrunde
Kurz mal die Alarmglocken geschrillt


Mit einem eigentlich komfortablen Neun-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel sind die Dynamighties der FSG Mainz 05/Budenheim zu ihrem letzten und entscheidenden Jugendbundesliga-Vorrundenspiel am Sonntag zur JSG Neckar Kocher nach Neckarsulm gefahren. Doch spätestens beim aus ihrer Sicht 12:17 in der 34. Minute schrillten die Alarmglocken bei den Rheinhessinnen. Am Ende reichte es dennoch zum Weiterkommen - wir sind erneut unter den 16 besten weiblichen Jugendmannschaften Deutschlands!


Die JSG Neckar Kocher hatte bei ihrem Heimwochenende in den Partien gegen Allensbach am Samstag und die FSG Mainz/Budenheim am Sonntag nichts mehr zu verlieren. Sie standen nach ihren beiden Auswärtsspielen mit 0:4 Punkten ganz unten in der Tabelle und wollten sich nur noch mit einer guten Leistung aus der Jugendbundesliga-Saison verabschieden. Nur durch ein Wunder hätten sie noch auf Rang zwei klettern können, der ihnen den Einzug in die Zwischenrunde um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft gesichert hätte.

So konnte das Team aus Neckarsulm frei aufspielen – und tat dies auch. Nachdem die Gastgeberinnen bereits am Vortag den SV Allensbach mit 20:19 bezwungen hatten, legten sie auch am Sonntag gegen die Dynamighties gleich selbstbewusst los und gingen direkt mit 2:0 in Führung. Die Gäste konnten zwar zum 4:4 und 5:5 ausgleichen, doch immer, wenn es knapp wurde, schaltete Neckar Kocher einen Gang höher und legte erneut vor.

Bedrohung wächst

Über 11:8 und 14:10 wurden beim Stand von 14:12 die Seiten gewechselt. Der Start in die zweite Hälfte geriet für die Mainz/Budenheimerinnen zu einem kleinen Desaster. Neckar Kocher erzielte in den ersten vier Minuten direkt drei Tore in Folge und zog auf 17:12 und 18:13 davon. Der vormals komfortable Vorsprung war deutlich geschrumpft, die Nervosität im selben Maße gestiegen.

Angesichts der wachsenden Bedrohung stellte FSG-Trainer Jörg Schulze die Abwehr auf direkte Manndeckung um. Die Maßnahme griff, sodass die Gäste den Rückstand bis zur 42. Minute auf ein Tor (19:18) verkürzen konnten. Die Wende blieb jedoch aus – nach einem Teamtimeout zog Neckar Kocher bis vier Minuten vor dem Abpfiff wieder auf 26:21 davon. Brenzlig wurde es aber nicht mehr. Als Paulina Golla zwei Minuten vor dem Ende auf 26:22 verkürzte, war klar, dass die Dynamighties dieses Spiel zwar verlieren, die Zwischenrunde aber erreichen werden.


Unmittelbar vor dem Schlusspfiff erzielte FSG-Spielerin Jill Reuter den letzten Treffer dieses Spiels zum 27:23 – ein sehr wichtiger Treffer, denn damit zogen die Mainz/Budenheimerinnen in der Gesamtwertung mit dem SV Allensbach gleich.

Kuriose Abschlusstabelle

Überhaupt hat es die Schlusstabelle in sich: Kurioserweise hat jedes der drei Teams seine beiden Heimspiele gewonnen und entsprechend seine beiden Auswärtsspiele verloren. Das bedeutet: Alle drei Teams weisen 4:4 Punkte auf. Der SV Allensbach und die FSG Mainz 05/Budenheim qualifizieren sich aufgrund der Tordifferenz von jeweils +3 für die Zwischenrunde um die Deutsche Meisterschaft, während die JSG Neckar Kocher mit -6 Toren aus dem Wettbewerb ausscheidet. Ihr Ziel, sich mit einer sehr starken Leistung aus der Jugendbundesliga Handball zu verabschieden, haben die Gastgeberinnen definitiv erreicht.

Zwischen den Budenheimerinnen und den Allensbacherinnen kommt es nun entweder zu einem zusätzlichen Entscheidungsspiel um den Gruppensieg – oder beide Teams einigen sich darauf, dass das Los entscheidet. Fest steht: Die Zwischenrundengruppe des Erstplatzierten wird mit Blick auf die anderen qualifizierten Teams weder einfacher noch schwerer als die des Zweitplatzierten, sodass dieser noch ausstehenden Entscheidung keine allzu große Bedeutung zukommt.



Spielerinnen und Tore

Alicia Simonelli und Angelina Keil im Tor; Katharina Lennartz 1), Jona Reese 2, Theresa Horstmann, Feline Teuscher 5, Alicia Soffel 3, Leah Schulze, Dorina Nahm 1, Tabea Schweikhart 1, Jill Reuter (5/2), Sophie von Römer (2), Melanie Grawe und Paulina Golla (3) im Feld.

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