Vorschau auf das DM-Viertelfinal-Rückspiel in Buxtehude: "Stolz sein und alles geben!"


Die A-Jugend-Dynamighties wollen sich auch im Rückspiel wieder "voll reinknien". Foto: SF Budenheim / Ingo Fischer

DM-Viertelfinal-Rückspiel am Sonntag, 16:30 Uhr in Buxtehude

Mit Stolz auf das Erreichte noch einmal alles geben

Am Sonntag um 16:30 Uhr erleben die „A-Jugend-Dynamighties“ im Viertelfinal-Rückspiel um die Deutsche Meisterschaft zum ersten Mal die ganz besondere Atmosphäre in der Halle Nord in Buxtehude. Dort spielen normalerweise – und das seit knapp drei Jahrzehnten – die Bundesligahandballerinnen des Buxtehuder SV. Die Bedingungen für ein Erreichen des Final 4 durch unser Team sind klar: Nach der 21:30 Niederlage muss ein Sieg mit mindestens neun Toren Differenz und mindestens 22 eigenen Treffern her. Ein unmögliches Unterfangen? Wir haben Spielerinnen und den Trainer der "Meenzer Dynamites" befragt:

 
Claudia Schückler
(langjährige Erst- und Zweitligaspielerin):
„Das Tempo von Buxte war beeindruckend und sie haben eine sehr ausgeglichene Mannschaft. Aber unsere Mädels haben sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und gezeigt, warum sie im Viertelfinale sind.“

Sophie Hartstock (Teilnehmerin am letztjährigen DM-Final 4 der weibl. A-Jugend): „Dass die A-Jugend gegen den amtierenden Deutschen Meister verloren hat, ist meiner Meinung nach überhaupt kein Beinbruch, auch wenn das Spiel hätte enger ausgehen können. Aber Buxte hat einfach ein gutes Tempospiel gehabt. Und unsere Mädels haben trotz des klaren Rückstandes auch in der Schlussphase nicht den Kopf in den Sand gesteckt und weiter gekämpft.“

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15 Treffer erzielte das Duo Pau Golla (19) und Alice Soffel (13) im Hinspiel. Foto: SF Budenheim / Ingo Fischer

Thomas Zeitz (Trainer des Zweitliga-Teams der Meenzer Dynamites und langjähriger Landesauswahl-Trainer): "Unsere Mädels haben das gut gemacht, wenn man bedenkt, welche Unterschiede es zwischen den beiden Teams gibt. Buxtehude ist einfach individuell und auch - vor allem in der Breite - wesentlich besser ausgebildet und hat ganz andere Möglichkeiten, nehmen wir zum Beispiel mal die Anzahl der Trainingseinheiten. Außerdem sind in dem Team noch einige dabei, die im Vorjahr deutscher Meister geworden sind, also vom älteren Jahrgang. Und unseren beiden Nationalspielerinnen stehen auf Buxtehuder Seite gleich deren fünf gegenüber! Bei uns müssen Alice und Pau viel Verantwortung tragen und übernehmen. Sie laufen seit Wochen auf Hochtouren und haben z.B. auch am Vorabend noch zweite Liga gespielt, einige andere haben das Spiel der Damen II in den Knochen gehabt.

All das einfach mal nüchtern betrachtet, haben unsere Mädels alle zusammen ganz ordentlich gespielt. Und was mir am meisten imponiert hat, war die Tatsache, dass sie keine Angst hatten, nie aufgegeben und immer gekämpft haben! Anfang und Mitte zweiter Halbzeit sah es mal so aus, als könnte es deutlicher werden, aber da haben alle auf die Zähne gebissen und das Ganze ordentlich zu Ende gespielt.

"Für die Zukunft lernen"

Phasenweise würde ich sogar sagen, das im reinen 6 gegen 6 kein großer Unterschied erkennbar war, was sicher an unserer Abwehr-Formation gelegen hat. Damit hatte Buxtehude ein wenig Probleme, die aber nicht selten durch ein dynamisches 1 gegen 1 oder Tore aus der zweiten Welle gelöst wurden. Da hat man dann wieder die individuelle Ausbildung gesehen, die es eben nicht nur einer oder zwei, sondern fast allen Spielerinnen von Buxtehude ermöglicht hat, auf diesem Weg erfolgreich zu sein. Und, umgekehrt den beiden wichtigsten Protagonisten auf unserer Seite durch gute und aggressive Abwehrarbeit eben diese einfachen Tore oftmals verwehrt hat. Was die Würfe aus der Distanz angeht, würde ich sogar ein Plus auf unsere Seite machen, auch wenn der eine oder andere gute Wurf von einer der beiden bärenstarken Torhüterinnen entschärft wurde.

 

Am Ende haben das höhere Tempo sowie die Ballsicherheit und ein sehr starkes Torhütergespann den Ausschlag für Buxtehude gegeben, und das ist auch völlig verdient. Wir können alle stolz darauf sein, was unsere Mädels bis zu diesem Zeitpunkt geleistet haben. Den Sieg für Buxtehude muss man neidlos anerkennen. So weit sind wir noch lange nicht und können und sollten daraus für die Zukunft lernen und die richtigen Schlüsse ziehen!"


Und jetzts Mädels: Genießt Euren großen Auftritt beim amtierenden Deutschen Meister! Wir sind stolz auf Euch!

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