Melanie Grawe verstärkt die FSG Mainz 05/Budenheim

Grawe_700.jpgMelanie Grawe freut sich darauf, endlich wieder den Ball in die Hand zu nehmen. Foto: Mainz 05/ Ralf Bilo

16-jähriges Handball-Talent Melanie Grawe verstärkt die FSG Mainz 05/Budenheim
Erneut kommt ein großes Talent über den Rhein

Die 1,79 m große 16-jährige Schülerin der Wiesbadener Elly-Heuss-Schule wechselt zur Rückrunde von der WJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt kommend zur FSG, und soll im Oberliga-Team und der weiblichen Bundesliga A-Jugend nach einer Knieverletzung behutsam wieder zu alter Stärke geführt werden. Oberliga-Trainer Jörg Schulze beschreibt Melanie als eine „sehr leistungsorientierte und äußerst lernbereite junge Dame, die über eine außergewöhnliche athletische Dynamik verfügt.“

 

Die Verantwortlichen der FSG Mainz 05/Budenheim sind stolz, dass das Gesamtkonzept der FSG erneut ein großes Talent überzeugt hat. Trainer Thomas Zeitz: „Melanie passt sportlich voll in das Konzept und ist auch menschlich ein Riesengewinn. Wir freuen uns alle auf die zukünftige Zusammenarbeit.“

„Powergirl - Ohne Ball geht quasi gar nicht“

Bereits mit vier Jahren fand Melanie den Weg zur Handball-Halle, ihr erster Verein war damals die SG Wallau-Massenheim. Nicht nur, dass sie sich stets im älteren Jahrgang durchsetzte sie war auch das einzige Mädchen, das mit den SG-Jungs in der E-und D Jugend jeweils in der höchsten Jugendspielklasse spielte und vier Meisterschaften in Folge erreichte. Ab der C-Jugend musste sie wechseln, da es bei der SG kein reines Mädchenteam gab. Hier entschied sie sich unter verschiedenen Optionen für die TG Bad Soden (wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt) und durchlief von Anfang an alle Auswahlebenen bis zur Hessenauswahl.


Parallel zum Handball spielte sie übrigens auch vom 6. – 13. Lebensjahr Fußball, natürlich auch mit den Jungs, dort als Innenverteidigerin. Mit der Schulmannschaft der Wiesbadener Elly-Heuss-Schule wurde sie sogar Vize- und später Deutscher Meister (Jugend trainiert für Olympia) im Fußball.


Fußball und Handball auf hohem Leistungs-Niveau kamen sich irgendwann in die Quere. Bei Melanie Grawe kam dieser Punkt im Alter von 13 Jahren und sie entschied sich zum Glück für die richtige Ballgröße und blieb dem Handball treu. Mit ihrem Stammverein und mit der Schule wurde sie mehrere Male Hessenmeister bis hin zur Teilnahme an der Endrunde (Jugend trainiert für Olympia) in Berlin.

Bei der Frage nach bisherigen besonderen Erfolgen nennt sie „die DHB-Sichtung 2015 und die Wahl ins All Star Team“, der auch direkt die Einladung zum ersten DHB-Lehrgang folgte.

Rückschlag durch schwere Knieverletzung beim Länderpokal 2016

Melanies Handball-Bilderbuchkarriere wurde Anfang 2016 jäh gestoppt, als sie sich beim Länderpokal einen Kreuzbandriss zuzog. Der Weg zurück zum Handball konnte nur über behutsamen Aufbau und entsprechende Disziplin in der Reha gehen. Hier befindet sie sich auf der Zielgeraden, die mit dem Erwachsenenspielrecht einhergehende sportärztliche Untersuchung steht kurz bevor, und Melanie „freut sich total, endlich wieder den Ball in die Hand zu nehmen“.

Schon während der Reha stand fest, dass für die Rückkehr zur damaligen Leistungsebene eine sportliche Neuorientierung und neue Herausforderung in einer entsprechenden Umgebung Voraussetzung ist.

Hier hat sie das Konzept der FSG Mainz 05-Budenheim überzeugt, da hier sowohl im Bereich der weiblichen Bundesliga A-Jugend als auch in der leistungsorientierten Damenebene die Förderung hochtalentierter junger Spielerinnen systematisch und mit hohem Verantwortungsbewusstsein betrieben wird. Wichtig war ihr natürlich auch die sportliche Leitung und das Vereins- und Teamumfeld. „Ich kenne die gute Arbeit von Thomas Zeitz und Jörg Schulze aus der Hessenauswahl, ebenso wie ich einige Spielerinnen kenne“, so Melanie und denkt hier sicher nicht zuletzt an Paulina Golla. Beide kennen sich schon lange und wurden z.B. bei der DHB-Sichtung in Ruit auch gemeinsam gesichtet.

Melanies „Wunschliste“

Für sich wünscht sie sich natürlich als erstes „nach der Verletzung gut und schnell zu alter Stärke zurück zu kommen“ und sich dann auch noch „individuell (handballerisch wie persönlich) weiter zu entwickeln und wichtige Erfahrungen zu sammeln“. Ein Traum wäre auch, sich ebenso wie Freundin Pau für Einsatzzeiten im Bundesligateam zu empfehlen und erneut zum DHB eingeladen zu werden.

Für Ihr neues Damen-Team steht auf ihrer Liste, „in der nächsten Saison (2017/18) ganz oben in der Oberliga mitspielen und vielleicht sogar in die 3. Bundesliga aufsteigen“. Ihr 3. Wunsch ist schon erfüllt, haben doch die WJA-Dynamighties nach dem Erfolg in Stadeln bereits die A-Jgd. Bundesliga – Teilnahme erreicht.

Melanie hofft natürlich mit ihren Stärken „Spielübersicht und Durchsetzungsvermögen, präzisen Würfen und im 1:1, aber auch einer aggressiven und dennoch fairen Abwehrarbeit“ ihren Teil zur Erfüllung der Wünsche beitragen zu können.

 

Steckbrief

Melanie Grawe
Geburtsdatum: 10. April 2000
Größe:1,79m
Rechtshänderin
Position: Rückraum
Trikot-Nr. 28
Vorbilder: Menschen, die sich für andere einsetzten / handballerisch: Andy Schmid
Motto: Wer kämpft, kann verlieren -  wer nicht kämpft, hat schon verloren.

3. Bericap-Lauf

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