Weibliche A-Jugend scheitern in Ismaning

10358124 969852593032173 7436019695190142306 nIm alles entscheidenden Gruppenspiel um Platz 2 in der wA JHBL Gruppe 6 unterlagen die Mädels der JSG Boudenheim am vergangenen Samstag in Ismaning dem Team vom TSV Birkenau letztendlich klar, verdient und deutlich mit 31.20 (16:11 zur Halbzeit). Trotz intensiver Vorbereitung und Anreise am Vortag gelang es den Boudenheimer Mädels zu keinem Zeitpunkt der Partie an die starken Leistungen der Vorwochen anzuknüpfen. 


Die Begegnung wurde letztendlich schon in den Anfangsminuten entschieden! Beide Mannschaften starteten hoch nervös, aber topmotiviert in die Partie. Der TSV hatte von Anfang an das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite und legte sofort die Marschrichtung fest. In der Abwehr knüppelhart und körperbetont von Beginn an agierend, teilweise über dem Erlaubten hinweg, doch von den Schiedsrichtern geduldet, verschafften sich die Birkenauer gehörigen Respekt bei der JSG. In der 2. Minute dann schon die erste große Verletzung bei den JSG Mädels. Sina E Batanony musste mit einer schweren Knieverletzung raus. Der TSV setzte konsequent im Angriff nach, spielte resolut in der Abwehr und führte folglich nach 5. Spielminuten mit 4:1. Eine Auszeit der JSG stoppte vorerst den Lauf des TSV. 
Nach der Auszeit waren die Boudenheimer Mädels dann halbwegs in der Partie, konnten aber bis zur Halbzeit lediglich das Spiel ausgeglichen gestalten, ohne wirklich Akzente setzen zu können. Das Abwehrbollwerk des TSV stand weiterhin und durfte nach Lust und Laune agieren, ohne wirklich gegen teilweise überharte Abwehraktionen bestraft zu werden. Das eingesetzte DHB Junggespann präsentierte sich vollkommen überfordert. Die 16:11 Führung zur Halbzeit für den TSV Birkenau aber auf ganzer Linie verdient. 

Zu schnell ließen sich die JSG Mädels den Schneid abkaufen und kamen im ersten Durchgang eigentlich nie in der Partie an. In der Abwehr fand man nie zu der gewohnten Stabilität und setzte nicht ansatzweise um, was man vorab besprochen hatte. Im Angriff das gleiche Bild! Einstudierte und abgesprochene Handlungsweisen in Angriff und Abwehr fanden nicht statt. Das gesamte Team stand sichtlich neben sich und keine einzige Spielerin fand so wirklich mit beiden Beinen und Kopf  in die Partie. 

Im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Der TSV spielte frei auf und setzte sich gleich einmal mit einem 5:0 Lauf auf 21:12 ab. Danach verwaltete der TSV das Spiel kontrolliert und ohne große Mühen und fuhr am Ende einen hoch verdienten 31:20 Erfolg ein. 

Resümee von Trainer Dirk Rochow: "Wir haben in den ersten 5 Spielminuten viel zu viel eingesteckt, sind davon leider nicht wach geworden, sondern es waren letztendlich klare Wirkungstreffer von denen wir uns nie erholt haben. Natürlich haben die Kampfsporteinlagen des TSV schon beeindruckt, doch sollten Aktionen lediglich gegen den Körper und von hinten gerade im Jugendbereich geahndet werden, was aber leider nicht der Fall war und so musste kommen was kommen musste. Die Mädels waren zu benommen, hinzu die schwere Knieverletzung von Sina, um in das Spiel zu finden. Sowohl im Angriff, als auch im Angriff konnten wir nicht ansatzweise an die starken Vorstellungen der Vorwochen oder im Hinspiel anknüpfen. Das war einfach ein ganz bescheidender Tag, wir nicht präsent und weit ab von unserem wahren Leistungsvermögen!" 

Die Enttäuschung nach der Begegnung groß und dementsprechend gestaltete sich auch die abschließende Partie gegen den Gruppensieger TSV Ismaning. Mit 38;22 zog man gegen einen verdienten und stark aufspielenden Gruppenersten den Kürzeren und glänzte nur noch im Spiel nach vorne, Viel Zeit und Möglichkeit aber allen einmal ein wenig Bundesligaluft schnuppern zu lassen. 

Kommentar von Coach Dirk Rochow: "Der Frust bei den Mädels nach den vielen anstrengenden Wochen und Monaten während der Qualifikation, der Vorbereitung und der JHBL Gruppenphase, hinzu die Spiele bei den Aktivenmannschaften,  saß natürlich tief, doch schon bei der Rückfahrt von Ismaning realisierten sie so langsam, was sie wirklich geleistet und erreicht hatten und haben. Nach 9 schweren Qualifikationsspielen und 6 Gruppenspielen auf höchstem Niveau, hat man sich letztendlich sehr teuer verkauft, war bis zum Schluss im Rennen, ist für einen rheinhessischen Verein verdammt weit gekommen und hat viel Lob und Anerkennung von überall eingefahren. Mit Germania Kaiserau, BV Borussia Dortmund, Kappelwindeck/Steinabch und Bensheim/Auerbach sind weitere nationalen Größen ausgeschieden und das macht schon deutlich wie hoch die Leistungsdichte letztendlich unter den Bundesligateams war. Lernen auf hohem Niveau und das Erreichte wird ihnen keiner mehr nehmen können. Ich als Trainer bin verdammt stolz auf das Team und beeindruckt von den letzten Wochen und Monaten. Auch bin ich davon überzeugt, dass das Unternehmen Bundesliga für viele meiner Mädels nicht einmalig bleiben wird und gerade der ältere Jahrgang bereits im kommenden Jahr mit einigen Mädels in der HBL wieder zu finden sein wird." 
Ab sofort kann man sich nun voll und ganz auf die wA Oberliga und die kontinuierlich Eingliederung der wA Mädels in die Aktiventeams der Sportfreunde Budenheim und Mainz 05 konzentrieren, wo es bekanntlich auch vollkommen nach Plan läuft!! Und im nächsten Jahr wird mit der wA neu angegriffen, da JHBL keine einmalige Sachen bleiben soll! 

Aufstellung: Alicia Soffel. Sina El Batanony, Flavia Racky, Marlena Ludwig, Marie Joerg, Lea Maus, Alina Lindner, Sabrina Seck, Tina Strobel-Hofmann, Carina Marks, Helen Kiefer, Michelle Nicolay, Jil Becker, Marie Werdich 

3. Bericap-Lauf

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