H3 - Wundertüten scheitern in Zotzenheim

H3 SH 1415Verheerende englische Wochen für die Wundertüten
Mit einer eher mageren Ausbeute von 0 Punkten sind die Wundertüten aus den ersten beiden Begegnungen der englischen Woche gegangen und finden sich nunmehr punktgleich mit so komischen Mannschaften wie Ostgoten 3, Opfer­Hilbershausen 2 und Alzheimer 2 ungewohnt im Tabellenkeller der Kreisliga wieder.
Dabei war die 24:30­Niederlage gegen das stark aufgerüstete Spitzenteam von Neider­Olm 3 noch eher zu erwarten gewesen, als das frustrierende 29:32 gegen das Greisenteam der HSG aus Zotzelbachhausen. Teamstänkerer Karsten Bergner war dennoch zufrieden mit seinem Auftritt, selten zuvor hat er sich so jung gefühlt und auch noch das unwichtige Tor zum 11:15 erzielt. “Meine Karriere hat gerade erst begonnen und es ist aufbauend zu sehen, dass man auch im hohen Alter noch erfolgreich Handballspielen kann.” versuchte sich Bergner das Spiel schönzureden. Anders Trainer Sese Reishaus, der insbesondere deutliche Worte an die mitgereisten Fans Michael Wey­ und Sebastian Hen­ richtete: “Das große Faninteresse und die unqualifizierten Bemerkungen von der Tribüne haben die Jungs völlig durcheinander gebracht. Die `sogenannten` Fans sollten sich mal überlegen, welchen Aufwand wir betreiben, um dem erfolgsverföhnten Publikum jede Woche Spitzenleistungen zu zeigen!”. Dabei begann die Begegnung im dunkelsten Teil von Rheinhessen ­ anders als gegen Nieder­Olm ­ zunächst sehr positiv und ließ auch die Dauernörgler auf den Rängen vorerst verstummen. 9:7 (14. Minute) legten die Wundertüten vor und insbesondere Youngster Julius Horstmann ließ in dieser Phase sein Können aufblitzen. Doch `Aufblitzen` ist leider nur von kurzer Dauer, weshalb es bereits wenige Minuten später 9:13 aus Budenheimer Sicht hieß. Mit einer Verzweiflungsaktion versuchte Coach Reishaus, die Partie zu wenden und wechselte mit Teamstänkerer Karsten Bergner und Andreas von Römer zwei zumindest altersmäßig ebenbürtige Spieler ein, die jedoch nicht zu einer Qualitätsverbesserung des Spiels beitragen konnten. Beim Stand von 17:12 für die Gastgeber wurden sodann die Seiten gewechselt.
Nach dem Wechsel sorgte dann die spielerische Überlegenheit der Gastgeber mit ihrem Spielzug “Ball auf Pierre Höhn ­ Tor!” für Frustration bei den Wundertüten. “Das ist doch unfair, jemanden, der sowieso so groß ist auch noch mit einem festen Wurf auszustatten,” versuchte Torverhüter Ronald Stendtke seine jämmerliche Leistung zu erklären. Doch auch die anderen Wundertüten sollten sich im zweiten Durchgang nicht gerade mit Ruhm bekleckern. Näher als 3 Tore (26:23, 48. Minute) ließen die Gastgeber das Budenheimer Team daher auch nicht mehr herankommen und am Ende stand ein ungefährdeter 32:29­Sieg der HSG zu Buche. Coach Reishaus hat nun lediglich zwei Tage Zeit, sein Team mit Wellnesstraining und Einzelgesprächen auf die schwere Auswärtsbegegnung bei der SG Bretzenheim 3 (Sonntag, 17.30 Uhr) einzustellen, um den völligen Absturz der Wundertüten zu vermeiden.
 
Tore:
Reishaus 2, Henric 1, Mühlbauer 1, Quilitzsch 3, Schneider 1, Cappel 2, von Römer 5, Horstmann 8, Bergner 1, Günzel 4

3. Bericap-Lauf

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