H1 - Erster Heimsieg als Befreiungsschlag für die Sportfreunde

H1 in NOSechs Spiele – 3:9 Punkte, eine 169:186 Tordifferenz, der vorletzte Tabellenplatz – die Bilanz der Sportfreunde war vor dem zweiten Heimspiel erschreckend, insbesondere aufgrund des zur neuen Saison qualitativ aufgewerteten Kaders. Dementsprechend groß war der Druck vor der Partie gegen den TV Offenbach, die ihrerseits mit zuletzt zwei Niederlagen in Folge ebenfalls versuchen wollten einen Negativtrend abzuwenden. Doch wie groß der Druck für jeden einzelnen Spieler war, wurde erst nach Abpfiff deutlich. 32:31 siegte man in letzter Sekunde und einer angespannten und sorgenvollen Atmosphäre folgte die pure Freude und alles bisher Geschehene schien vergessen.


Zu Beginn der Partie überraschten die Gäste von Trainer Michael Pfeil mit einer ungewohnten 6:0 Deckung. Dies warf jede Spielvorbereitung auf eine offensive 3:2:1-Deckung über den Haufen. Dennoch gelang es zunächst immer wieder eine Lücke im gegnerischen Abwehrverbund zu finden, wodurch es gelang mit 4:3 und 6:5 in Führung zu gehen. Nach dieser soliden Anfangsphase wurde die Abwehrreihe der Offenbacher immer sicherer und die Sportfreunde verzettelten sich, mal wieder, in Einzelaktionen, die immer weniger zum Erfolg führten. Dies hatte zur Konsequenz, dass der Gegner zu einfachen Toren eingeladen wurde und die Verunsicherung im Handeln der Budenheimer Akteure stieg. Nach dem 6:8 erhöhten die Gäste ihren Vorsprung so kontinuierlich von 8:12 auf 10:18 und gingen beim Spielstand von 12:20 folgerichtig mit einem komfortablen acht Toren Puffer in die Kabine. Die Stimmung bei den Sportfreunden war auf dem Tiefpunkt, die Gesichtsausdrücke in der Kabine sprachen Bände. Trainer Axel Schneider impfte seiner Truppe jedoch Mut ein und erinnerte daran, dass in der Vorwoche ein hoher Pausenrückstand ebenfalls keinerlei Aussagekraft hatte, da man in Bingen fünf Tore Differenz in nur zehn Minuten egalisierte.


Mit dem Rücken zur Wand kam man aus der Kabine und gab von Beginn an Gas, um wenigstens den Vorsprung schnellstmöglich auf ein Minimum zu reduzieren. Der komfortable Vorsprung und die gesteigerte Aggressivität der Sportfreunde schienen den Offenbachern nicht gut zu tun, so dass die Anzeigetafel nach nur fünf Minuten bereits 17:20 anzeigte. Hierfür sorgten vor allem gute Kreisanspiele, die von Marcus Quilitzsch ausnahmslos verwandelt wurden, sowie eine verbesserte Defensivleistung, die in zwei schnellen Gegenstößen über die rechte Seite mündete. Die Pfälzer waren nun merklich verunsichert und die Sportfreunde glaubten endgültig wieder an einen Heimsieg. Nachdem Marcus Quilitzsch in der 42. Spielminute erneut zum 23:23 Ausgleich einnetzte, schaffte es der TV Offenbach sich zu fangen und wehrte sich in der Folge wieder vermehrt gegen die dritte Niederlage in Folge. Es entwickelte sich eine absolut ausgeglichene Partie, in der keine Mannschaft mit mehr als einem Tor in Führung gehen konnte. Bei den Sportfreunden trat in dieser Phase vor allem Timo „Freddy“ Borsch in den Vordergrund, der mit seinen gefürchteten 1:1 Aktionen ständig den Weg zum Tor oder einen freien Mitspieler fand. Als dieser in der 52. Minute behandelt werden musste, bereitete Trainer Schneider schon einen Wechsel im Rückraum vor. Doch „Fredy“ Borsch konnte weiterspielen und erzielte nach dem 30:30 –Ausgleich durch Lukas Nagel die letzten beiden Tore der Sportfreunde und sicherte seinem Team somit die ersten zwei Punkte vor heimischer Kulisse.


Die nächste Begegnung der Sportfreunde ist erneut ein Heimspiel. Zu Gast ist am 01.11.2014 um 19.30 Uhr der Tabellendritte HSV Merzig/Hilbringen. Die Budenheimer werden erneut alles geben müssen, um die nächsten zwei Punkte einzufahren.

3. Bericap-Lauf

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