Kaderplanung: Kai Diehl kommt zurück

700_Diehl_MG_7377b.jpgBald wieder ein Sportfreund: Kai Diehl, hier in der Mitte, ansonsten auf Rechtsaußen. Foto: SFB / Ingo Fischer

Kaderplanung: Kai Diehl kommt zurück
Der Mann für die schönen Tore

Beim Kader der Ersten Mannschaft der Sportfreunde Budenheim setzt der künftige Trainer, Volker Schuster, auf Kontinuität. Einen großen Umbruch wird es nicht geben, allerdings wird das Team punktuell gezielt verstärkt. Erster Neuzugang für die kommende Saison ist Rückkehrer Kai Diehl auf Rechtsaußen. „Der Sportfreund“ hat ihn gefragt, wie er es als Binger erlebt hat, gegen seine ehemalige Mannschaft zu spielen – und ob ihm „einfache“ Tore noch immer nicht genug sind.


Der Sportfreund: Herzlich willkommen zurück, Kai! Zwei Jahre hast Du bei der DJK Rhein-Nahe Bingen eine Zwischenstation eingelegt. Würdest Du sagen, dass Du Dich dort weiterentwickelt hast?


Kai Diehl: Da ich in Bingen mit nunmehr 25 Jahren einer der ältesten Spieler bin, habe ich mich definitiv im Umgang mit jüngeren Spielern weiterentwickelt. Durch diese gestiegene Verantwortung als älterer Spieler ist mir auch die Wichtigkeit einzelner Momente im und um ein Spiel bewusster geworden. Dadurch gehe ich einige Dinge seriöser an als noch vor ein paar Jahren.

Wie hast Du als Binger Spieler die Derbys gegen Deine Ex-Mannschaft erlebt?

Von bisher drei möglichen Derbys habe ich verletzungsbedingt nur einmal mitspielen können. Dort lief es 20 Minuten richtig gut, bis ich meinen Gegenspieler auf Außen etwas unfair am Wurf gehindert habe und dafür Rot sah. Da der Schiedsrichter nicht genau gesehen hat, was passiert ist, war es ein harter Pfiff, beschweren tue ich mich aber nicht. Als Zuschauer habe ich natürlich die Binger Jungs unterstützt, da hat das Derby gegen den Ex-Verein keine besondere Rolle eingenommen.


Auch in Deiner Binger Zeit ist der Kontakt zu Budenheim nie wirklich abgerissen, so hast Du Dir viele Spiele der ERSTEN auf der Tribüne angesehen. Was verbindet Dich mit der Mannschaft?

Als ich 2013 nach Mainz gezogen bin waren einige der Jungs, die heute noch Teil der Mannschaft sind, meine ersten Kontakte in einer neuen Stadt. Ich wurde damals sehr herzlich aufgenommen und in Mainz „herumgeführt“. Dafür bin ich bis heute extrem dankbar. Über die nächsten Jahre haben sich diese Kontakte gefestigt, und heute zähle ich einige aus der Truppe zu meinen besten Freunden.


Hat diese Verbundenheit auch den Ausschlag dafür gegeben, dass Du nun zurückkommst?

Definitiv. Durch meine aktuelle Verletzung ist mir bewusst geworden, dass ich die nächsten Jahre im Handball mit möglichst viel Spaß auf und abseits des Platzes erleben möchte. Das geht aktuell wohl in keiner Mannschaft besser als in Budenheim. Zudem hat mich Volker in den persönlichen Gesprächen gänzlich von seiner Idee, Handball zu spielen, überzeugt. Da ich ihn noch aus einem gemeinsamen Spielerjahr als ambitionierten und vor allem lautstark-kommunikativen Spielertypen kenne, bin ich sehr gespannt, ihn als Trainer zu erleben.


Wie hast Du Dich verletzt, und wie verläuft die Heilung?

Ende August, kurz vor dem Rundenstart, habe ich mir das Kreuzband im rechten Knie gerissen, im September wurde ich erfolgreich operiert. Laut Reha-Plan werde ich Ende der Runde wieder fit sein, sodass ich danach auch voll in die Vorbereitung mit den Sportfreunden einsteigen kann.

Weiter gute Besserung! Bei Deiner Verabschiedung vor zwei Jahren sagte einer Deiner Budenheimer Teamkameraden, es reiche Dir nicht aus, NUR Tore zu werfen – du wollest immer auch SCHÖNE Tore werfen. Was ist dran an dieser Aussage?

Wer sagt denn sowas? (lacht) Also zunächst – wie bereits erwähnt – gehe ich einige Dinge etwas seriöser an als noch vor einigen Jahren. Prinzipiell bin ich jedoch der Meinung, dass Effektivität nicht unter Ästhetik leiden muss. Insofern versuche ich in ausgewählten Situationen, beides unter einen Hut zu bringen. (Überlegt) Ja, das mit den schönen Toren ist schon sehr präzise wiedergegeben – für die damalige Zeit. Heute lege ich größeren Wert auf die Effizienz.


Welche Ziele willst Du mit den Sportfreunden erreichen?

Ganz klar: Ich will mit den Sportfreunden in die 3. Liga!

Da hätten wir nichts dagegen. Hau rein, Kai!

 


Und das sagt der künftige Herren-I-Trainer, Volker Schuster, zur Rückkehr von Kai Diehl:

„Wir wollten uns auf Rechtsaußen verstärken, gerade weil wir in diesem Jahr auch ein bisschen Verletzungspech auf dieser Position hatten. Daher sind wir froh, mit Kai Diehl einen der raren Linkshänder zu bekommen, die uns besonders beim Tempohandball weiterbringen und die beiden vorhandenen Rechtsaußen, Tristan Gräber und Benjamin Kröhle, optimal unterstützen können. Ein großer Vorteil ist zudem, dass Kai die Mannschaft kennt. Er muss also nicht erst integriert werden, sondern wir wissen bereits, dass er sehr gut in die Mannschaft passt.“



Persönliches zu Kai Diehl


  • Geboren am 16. September 1992 in Frankenthal (Pfalz)
  • Ledig
  • Student der Wirtschaftswissenschaften an der JGU Mainz (zuvor abgeschlossenes Duales Studium bei der Stadtverwaltung Wiesbaden)


Handballstationen

  • Jugend: TSG Ludwigshafen-Friesenheim
  • 2011 - 2012 TV Hochdorf (3. Liga)
  • 2012 - 2013 TSG Ludwigshafen-Friesenheim
  • 2013 - 2016 SF Budenheim (Oberliga)
  • 2016 - 2018 HSG Rhein-Nahe Bingen (Oberliga)


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