Natalie Niekrawietz: Nächste Jugendspielerin feiert Zweitliga-Premiere

03_DamenI_Trier_700.jpgNatalie Niekrawietz gibt das nächste Zweitliga-Debüt einer A-Jugend-Spielerin. Archivbild: SF Budenheim / Ingo Fischer


Zweitliga-Damen I unterliegen bei der DJK/MJC Trier mit 23:26 (12:13)
Zu wenig aus dem Rückraum
 
Im Rheinland-Pfalz-Derby bekamen die Zuschauer in der Arena Trier diesmal eher Hausmannskost statt Handball-Leckerbissen geboten. Sowohl die ersatzgeschwächten Gäste aus Mainz/Budenheim als auch die DJK/MJC Trier blieben weit hinter ihren bisher gezeigten Leistungen zurück. Die Gastgeberinnen setzten sich letztlich mit der etwas besseren Chancenverwertung und Routine mit 26:23 gegen die „Dynamites“ durch. Sehr erfreulich: Mit Natalie Niekrawietz hat erneut eine Spielerin der bundesweit erfolgreichen A-Jugend ihr Zweitliga-Debüt gegeben.

 

Aufgrund der aktuellen Personalsituation war gegen den Tabellendritten eine Niederlage nicht unbedingt überraschend, allerdings in der Nachbetrachtung aber auch nicht unabwendbar. „Triers Trainerin war nicht zu Unrecht sauer, weil die Triererinnen schlecht gespielt haben“, so Dynamites-Coach Thomas Zeitz, „allerdings hat uns heute einfach auch die Durchschlagskraft vor allem aus dem Rückraum gefehlt, um das zu unseren Gunsten zu nutzen.“

Trier legte von Anfang an vor und wähnte sich beim 10:6 in der 20. Minute schon auf den Weg zum sicheren Heimsieg, als die Mainzerinnen plötzlich Gas gaben und durch einen der von Romana Gerisch mit 100%-Quote verwandelten sechs Siebenmeter mit 11:10 (25.) erstmals in Führung gingen.

Sieg im Bereich des Möglichen

Bis Mitte der zweiten Hälfte wechselten die Ein-Tore-Führungen ständig. Als Paulina Golla mit ihrem dritten Treffer zum 18:17 die FSG in der 43. Minute in Führung brachte, war ein Sieg der Mainz/Budenheimerinnen durchaus im Bereich des Möglichen. Doch es sollte die letzte Führung für das Gästeteam sein. Jetzt setzten die Triererinnen ihre ganze Erfahrung ein und drehten die Richtung wieder. Der FSG-Rückraum traute sich jetzt kaum noch etwas zu und machte es der Trierer Abwehr leicht.

Fünf Minuten vor dem Ende lag Trier mit vier Toren vorne (20:24), und gerade als Thomas Zeitz auf eine offenere Deckung umstellen wollte, fing sich seine Abwehr eine Zweiminutenstrafe ein. “Ich ärgere mich, dass nicht früher mutig genug dazu war“, nahm der Trainer sich auch in die Kritik. Mit ihrem Tor zum 26:22 eine gute Minute vor dem Ende sicherten sich die Gastgeberinnen den Sieg.

Nächstes Debüt einer Jugendspielerin

Positiv ist, dass mit Natalie Niekrawietz auf der Rechtsaußenposition in den letzten zehn Minuten eine weitere Nachwuchsspielerin aus dem A-Jugend-Bundesliga- und Damen-Oberliga-Team ihr Zweitliga-Debüt feiern konnte. „Sie hat ordentlich gespielt, keinen Fehler gemacht und einen Ballgewinn herausgeholt“, resümierte Zeitz. Nach Alicia Soffel und Paulina Golla, die beide bereits zum Profikader zählen, sowie Alicia Simonelli und Leah Schulze ist Natalie bereits die fünfte Jugendspielerin der FSG Mainz 05/Budenheim, die in dieser Saison in der Zweiten Bundesliga eingesetzt wurde.

Ein Sonderlob verdiente sich auf Mainz/Budenheimer Seite Romana Gerisch mit einer makellosen Bilanz vom Siebenmeter-Strich und insgesamt zehn Treffern. Das Selbstbewusstsein der österreichischen Nationalspielerin hätte sich Thomas Zeitz von seinem ganzen Team gewünscht. „Mit etwas mehr Mut wäre auch in diesem Spiel etwas drin gewesen."

3. Bericap-Lauf

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