Weibliche A: Jugendhandballturnier IBOT 2015

wA der JSG zieht überraschend und ungeschlagen ins IBOT-Finale ein!


Der alljährliche Besuch der weiblichen A-Jugendmädels der JSG Boudenheim, zukünftig JSG Mainz 05/Budenheim, beim IBOT 2015 stand in diesem Jahr unter einer anderen Ausgangssituation, als in den Jahren zuvor. Nutzte man das IBOT in den vergangenen Spielrunden als Saisonabschluss, ging es in diesem Jahr eher um die Vorbereitung auf die kommende Runde. Die Mädels des Jahrgang 1996 blieben bis auf 2 Ausnahmen daheim und die wA Mädels der kommende Runde versuchten sich das erste Mal auf Wettkampfbasis zu beweisen.

Starker Auftritt beim Debüt für Budenheim Lea FrantzkeDa man in dieser Konstellation noch nicht viel trainiert und zusammen gespielt hat, ging man in diesem Jahr mit einer eher verhaltenen Erwartungshaltung in das Turnier. Der Druck auf die Spieler bei diesem hoch datierten Turnier in Süddeutschland daher eher gering und der Schwerpunkt klar auf das Einspielen im neuen Team ausgerichtet.

In der Vorrundengruppe 3 bekam man es zuerst mit der JSG Hegau (Südbaden Liga), der HSG Würm-Mitte (Bayernliga) und dem HCG Gröbenzell (Bayernliga) zu tun. Alle drei 3 Teams keine nationalen Hochkaräter, jedoch 2 Teams aus der höchsten Spielklasse des jeweiligen Landesverbandes darunter.

Die Auftaktpartie gegen die JSG Hegau wurde nach starkem Auftakt, durchwachsenem Mittelabschnitt und resolutem Schlussabschnitt mit 17 zu 15 gewonnen. Ein Auftakt nach Maß, der Sicherheit verleihen sollte..

In der 2. Begegnung gegen den Bayernligisten von der HSG Würm-Mitte, ebenfalls Bundesligaqualifikant in der abgelaufenen Runde, tat man sich lange Zeit schwer, bevor man 10 Minuten vor dem Spielende mit ein paar taktischen Umstellungen in Angriff und Abwehr die Gegnerinnen und das Spiel, nach zwischenzeitlichen 5 Tore Rückstand, noch in den Griff bekam, die Begegnung drehte und mit 15 zu 13 gewinnen konnte.

In der letzten Partie der Vorrunde gegen den HCG Gröbenzell (Bayernliga) ging es folglich um den Gruppensieg. Von Spielbeginn an übernahmen die JSG Mädels das Zepter in die Hand, konnten sich aber lange Zeit nicht entscheidend genug absetzen. Zum Ende hin war man den Gegnerinnen aber vor allem im athletischen und konditionellen Bereich überlegen, erzielte viele einfache Tore aus der 1. und 2. Welle und kam somit noch zu einem klaren 19 zu 13 Erfolg. Viertelfinale und erster klarer Teilerfolg! Unter der Prämisse, alles was nun folgt ist Zugabe, ging es für die wA Mädels weiter.

Im Viertelfinale am 2. Turniertag stand der Bundesliagnachwuchs der TuS Metzingen auf dem Programm. Die Gegnerinnen, wohl nicht ganz in Bestbesetzung, wurden erstaunlich souverän und ohne größere Probleme mit 16 zu 8 bezwungen. Das Halbfinale stand wieder einmal an!

Mit der TSV Haunstetten standen den Boudenheimer Mädels im Halbfinale die nächsten Bundesliganachwuchsmädel gegenüber. Nun wurde die junge JSG Truppe doch ein wenig nervös, denn die Partie fand erstmals in der Haupthalle des 15, IBOT statt und der größte Erfolg in der eigenen IBOT Geschichte, der Finaleinzug, lag unverhofft und unerwartet im Bereich des Möglichen.

In einer bis zum Ende auf ganzer Linie ausgeglichen Halbfinalpartie legten die Boudenheimerinnen stets eine knappe Führung vor, doch die Mädels aus Haunstetten blieben stets dran und konnten kurz vor dem Ende den 11:11 Ausgleich in einer sehr umkämpften und spannenden Halbfinalbegegnung erzielen. Die Begegnung drohte zugunsten des TSV zu kippen, doch Torhüterin Helen Kiefer entschärfte in dieser Phase einige hochkarätige Chancen der Gegnerinnen und hielt die JSG im Spiel. Im Angriff gelang es noch 2 weitere wichtige Treffer zu erzielen und somit einen knappen aber letztendlich verdienten 14 zu 12 Erfolg einzufahren. Ungeschlagen ins IBOT Finale, das Unglaubliche und das nicht ansatzweise Mögliche gehaltene wahr gemacht!

Im Finale gegen die TSG Ketsch gab es am Ostermontag erwartungsgemäß nicht viel zu bestellen. Die Ketscher Mädels mit dem älteren wA Jahrgang angereist, vor 2 Jahren noch Deutscher Meister mit diesem Team und in der aktuellen Saison erst im Viertelfinale der wA DM gescheitert, waren der Boudenheimer Überraschungstruppe in allen Belangen überlegen. Der klare 23 zu 11 Finalerfolg folglich auch hoch verdient, leistungsgerecht und kein Beinbruch für die JSG Mädels.

Resümee von JSG Trainer Dirk Rochow: „Wir wollten eigentlich nur ein wenig ausprobieren und eine Standortbestimmung mit dem neuen wA Team durchführen, dass wir aber ungeschlagen bei diesem sehr gut besetzten und etablierten Turnier bis ins Finale vordringen, habe ich nicht ansatzweise erwartet. Die Mädels haben auf ganzer Linie überzeugt und haben an allen drei Tagen mit sehr ansprechenden Leistungen zu überzeugen gewusst. Der Finaleinzug beim IBOT war bis jetzt immer nur ein Traum von uns, oder wurde knapp verpasst, aber dass dieses neue wA Team dies gleich im 1. Anlauf packt stimmt uns alle für die Zukunft sehr optimistisch. Die Abgeklärtheit, dass über weite Strecken resolute und konsequente Auftreten in Angriff und Abwehr, die Effektivität und der mannschaftliche geschlossene Auftritt und Zusammenhalt hat mich sehr beeindruckt. Ein unvergesslicher Auftritt für die Mädels, welcher noch lange in den Köpfen bleibt. Hervorheben aus dem Team kann ich keine Spielerin großartig, möchte aber Dauerbrenner, Spiellenker und Torgarant Lara Hilbert, Torkanone Alicia Soffel  und Neuzugang Lea Frantzke lobend erwähnen. Letztere hat bei ihren ersten Auftritt für ihr neues Team gezeigt, dass sie ohne Probleme angekommen ist, sofort integriert wurde und bereits jetzt ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft ist“.

 

3. Bericap-Lauf

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