Die beste Bodenheimerin: eine Budenheimerin

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Alina Lindner beim Torabschluss - die Budenheimer Bodenheimerin, Jona Reese (r.), schaut zu. Foto: SFB / Ingo Fischer

FSG Mainz 05/Budenheim III – TV Bodenheim 26:20 (12:8)
Die beste Bodenheimerin: eine Budenheimerin

 
Die FSG Mainz 05/Budenheim III hat mit einer starken Leistung und dem ungefährdeten 26:20-Erfolg gegen den TV Bodenheim einen großen Schritt in Richtung Rheinhessenliga-Meisterschaft gemacht – zumal der härteste Verfolger SG Saulheim im Fernduell Federn lassen musste.


„Wir sind unserer Favoritenrolle gerecht geworden und haben das Spiel souverän gewonnen“, sagte FSG-Trainer Dirk Rochow nach dem Spiel zufrieden. Zwar hatte sein Team bis Mitte der ersten Halbzeit Probleme, sich auf die körperbetonte Abwehrarbeit der Gäste einzustellen, aber etwa von der 20. Minuten an klärten sich die Fronten doch eindeutig.

„In der Anfangsphase haben wir zu viele klare Chancen liegen lassen und uns zu viele einfache und vermeidbare Fehler geleistet“, so Rochow, der jedoch mit der Abwehrleistung seines Teams sehr zufrieden war: „Ein grandioser Mittelblock in der 6:0 Abwehr um Lea Maus und Marlene Eichhorn hat den starken Bodenheimer Rückraum so gut wie keine Entfaltungsmöglichkeiten gelassen.“

Starke Torfrauen

Bei den wenigen Bällen, die doch durchkamen, konnten sich die beiden gut aufgelegten Jugendtorhüterinnen Sarah Matysiak aus der B- sowie in der zweiten Halbzeit Michelle Nicolay aus der A-Jugend auszeichnen. Matysiak entschärfte zudem zahlreiche Strafwürfe der Bodenheimerinnen.

Von einem 5:5 konnten sich die Gastgeberinnen über 9:6 bis zur Pause auf 12:8 absetzen. Nach der Halbzeit legte die FSG konsequent nach, und schon nach wenigen Minuten war das Spiel beim Stand von 17:9 vorzeitig entschieden. Die Spannung was raus, das Spiel endete 20:26.

Wechseln ohne Qualitätsverlust

Dirk Rochow machte die Breite seines Kaders und die körperliche Fitness dafür verantwortlich, dass die Gäste nur in der Anfangsphase gut mithalten konnten: „Wir hatten personell immer eine Alternative auf der Bank, Bodenheim nicht. Bodenheim konnte unser Tempo auch nur bedingt mitgehen, darum kam auch der Einbruch ab der 20. Minute.“

In den Reihen der mannschaftlich starken FSG-Spielerinnen verdiente sich die B-Jugendliche Jill Reuter mit ihren acht Toren ein Sonderlob des Trainers. Rochow: „Alle Feldspielerinnen haben sich in die Torschützenliste eingetragen. Das ist ein Zeugnis dafür, dass wir früh durchwechseln konnten, alle Spielerinnen fast auf einer Ebene liegen und wir vor allem ohne großen Qualitätsverlust auswechseln können.“ Besonders gefreut hat ihn, dass Routinier Nicole Sikora ihr Comeback gleich mit zwei blitzsauberen Toren gekrönt hat.

Auf dem Weg zum Titel

Und noch ein Kuriosum – auf Seite der Bodenheimer war eine Budenheimer Jugendliche die stärkste Spielerin: Jona Reese, die Dirk Rochow in der B-Jugend der FSG trainiert, wusste zu überzeugen und ragte aus der Gästemannschaft heraus.

„Das hat mich sehr gefreut“, so der FSG-Trainer. „Ohne sie wäre Bodenheim gnadenlos untergegangen, zumal wir die beiden Rückraumspielerinnen Tomaschek und Yoslun vollkommen ausgeschaltet haben.“ Laut Rochow könne nun eigentlich nur noch eine einzige Mannschaft die Rheinhessenliga-Meisterschaft seiner Mannschaft verhindern: „Wir selber!"

FSG Mainz 05/Budenheim III: Nicolay, Matysiak - Reuter (8/3), Becker (3), Hilbert (3/2), Eichhorn, Lennartz, Lindner, Sikora (je 2), Maus, Quilitzsch, Teuscher, Werdich (je 1).

3. Bericap-Lauf

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