Kantersieg im Spitzenspiel – FSG III wird vom Jäger zum Gejagten

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Kantersieg im Spitzenspiel – FSG III wird vom Jäger zum Gejagten

Die Handballerinnen der FSG Mainz 05/Budenheim III haben nach einem verblüffend überzeugenden Auftritt die Tabellenführung in der Rheinhessenliga übernommen. Der bisherige Spitzenreiter, die SG Saulheim, hatte beim 30:15 der Dynamites III nicht den Hauch einer Chance.

 
Es sollte das Topspiel der Liga werden, jedoch war die große Spannung und Aufregung bei Spielerinnen, Zuschauern und Fans in der Waldsporthalle bereits nach zwölf Spielminuten weitgehend verflogen: Zu groß war die Dominanz und die Führung der Damen III der FSG gegenüber dem gastierenden aktuellen Spitzenreiter von der SG Saulheim, der zu diesem Zeitpunkt bereits mit 0:6 zurücklag.

 

Den FSG-Damen half wieder einmal eine bärenstarke Abwehr, wo im wahrsten Sinne des Wortes Beton angerührt wurde, um den Gegner nach Belieben kontrollieren zu können. Erst nach 15 Minuten der ersten Halbzeit gelang es der bis dahin ungeschlagenen SG Saulheim, ihr erstes Tor zu erzielen, und weitere sechs Minuten dauerte es, bis der zweite Treffer folgte. Entsprechend früh ließen die Gäste die Köpfe hängen – und das, obwohl der Angriffsmotor der Gastgeberinnen bis dahin noch gar nicht auf Hochtouren lief. Das änderte sich erst gegen Ende der ersten Spielhälfte, als die Dynamites nach Ballgewinnen über schnelle Gegenstöße viele einfache Treffer erzielen konnten. Die Folge war eine bereits vorentscheidende 16:4-Halbzeitführung.

Lockere zweite Halbzeit

Der zweite Spielabschnitt entwickelte sich zu einer entspannten Angelegenheit, die Luft war raus. Obwohl die FSG nicht mehr am Limit spielte, sicherte sie sich einen souveränen und in der Höhe hoch verdienten 30:15 Kantersieg gegen den härtesten Konkurrenten um die Meisterschaft, der bis dato ungeschlagener Tabellenführer war und bis auf ein Unentschieden alle vorigen Spiele souverän gewonnen hatte.

Wen wundert es, dass FSG-Trainer Dirk Rochow ein durchweg positives Fazit nicht nur dieses Spiels, sondern der gesamten Hinrunde zog? "Ich war im Vorfeld der Partie schon ein wenig angespannt, doch das war zum Glück letztendlich vollkommen unbegründet. Die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen in meinem Kader ist optimal und spielt eine sehr wichtige Rolle für die Erfolgsserie in den letzten Monaten.“ Besonders erfreut ist Rochow darüber, dass seine drei Routiniers nicht nur viel Erfahrung mitbringen und Verantwortung übernehmen, sondern dazu auch „relativ fit“ seien. Gepaart mit vielen jungen und dynamischen Mädels sei dies ein Traum für jeden Trainer – zumal sich die junge Garde sich nicht verstecke, sondern ganz stark aufspiele und vor Tatendrang kaum zu stoppen sei.

Zuversichtlich in die zweite Saisonhälfte

„Wir tragen hier die Früchte für unsere gute und nachhaltige Jugendarbeit“, so Rochow weiter. Momentan sei es so, dass viele Mädels aus dem Nachwuchsbereich kontinuierlich nachdrängen und sich anbieten. Daraus ergebe sich für ihn als Trainer das „Luxusproblem, jedes Wochenende aus der großen Breite und Vielfalt der zur Verfügung stehenden Spielerinnen den 14er-Kader zusammen zu stellen – mehr dürfen nicht auf den Spielberichtsbogen.

„Jetzt genießen wir erst einmal den Erfolg und werden uns dann ab Januar zielgerichtet auf den Rest der Saison vorbereiten.“ Denn von jetzt an sind seine Spielerinnen die Gejagten und gerade für die vielen jungen Mädchen sei es schwer, Woche für Woche starke Leistungen in Training und Wettkampf auf die Platte zu bringen. „Jedoch bin ich sehr zuversichtlich, unser Saisonziel, ein Platz unter den ersten Drei, zu erreichen!" Alles andere wäre nach derzeitigem Stand auch eine große Überraschung.
 


Aufstellung: Nicole Sikora, Diana Quilitzsch, Flavia Racky, Marlene Eichhorn, Lara Hilbert, Jill Reuter, Anna Mussenbrock, Lea Maus, Alina Lindner, Katharina Lennartz, Marlena Ludwig, Sarah Matysiak, Elena Becker, Michelle Nicolay.

 

 

3. Bericap-Lauf

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