Jugend trainiert für Olympia: Berlin, Berlin, wir waren in Berlin!

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"Jugend trainiert für Olympia" ist bekanntlich Deutschlands größter Sportwettbewerb für Schulen. Dennoch hatten auch die Sportfreunde Budenheim in diesem Jahr ein heißes Eisen im Feuer, denn fast die komplette Schulmannschaft des Ingelheimer Sebastian-Münster-Gymansiums spielt in der Budenheimer C- und B-Jugend Handball. Der Erfolg war überwältigend - denn als Landesmeister durften unsere Jungs Rheinland-Pfalz Ende April beim Bundesfinale in Berlin vertreten. Hier der Erlebnisbericht unseres Spielers Jonathan Bergner.


Nach einem spannenden Landesentscheid, an dessen Ende wir als Sieger hervorgingen, stand endlich die lang ersehnte Fahrt zum Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" nach Berlin an. Nach einer viel zu kurzen Nacht - teils vor Aufregung, teils weil in letzter Sekunde noch Taschen gepackt wurden - traf sich das Team Rheinland-Pfalz am Ingelheimer Bahnhof.

Ankunft in Berlin

Schon im Zug wurde so allmählich jedem klar, was für eine große Veranstaltung uns erwartete: Die ganze Bahn war voller Sportler und Sportlerinnen verschiedener Disziplinen und aus unterschiedlichen Bundesländern. Jeder wurde neugierig beäugt und die Vorfreude war greifbar.


Sechs unterhaltsame Stunden später war es endlich so weit: Der Berliner Hauptbahnhof war in Sicht. Viele von uns waren das erste Mal in der Hauptstadt und zeigten sich beeindruckt vom Bahnhof und der Metropole. Und so folgte nach dem Einchecken in unserem schicken Hotel direkt am Bahnhof Zoo dann auch eine erste kurze Tour durch das Regierungsviertel.

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Start ins Turnier

Am Mittwochmorgen startet dann die Gruppenphase. Das erste Spiel bestritten wir gegen die Schule aus Gotha (Thüringen). Hier konnten wir uns ohne Mühe durchsetzen und uns eine gute Ausgangslage für das Spiel gegen Potsdam (Brandenburg) verschaffen. Die Potsdamer, auf die wir bereits beim Turnier in Biberach getroffen waren, präsentierten sich wie gewohnt mit einer harten Abwehr, die regelmäßig die Grenzen der sportlichen Fairness mindestens streifte, oft sogar übertrat.

Nach einem knappen Rückstand zur Halbzeit ging uns gegen Ende der Partie die Luft aus, mit 10:4 mussten wir uns geschlagen geben, sodass das letzte Gruppenspiel gegen Flensburg (Schleswig-Holstein) gleichzeitig zum Showdown um den zweiten Platz wurde, der zum Einzug unter die ersten Acht berechtigte.

In einer zerfahrenen Partie konnten wir uns den Sprung in die Hauptrunde sichern, das Remis war weniger knapp als es das Ergebnis vermuten lässt. Zum Ende des erfolgreichen ersten Wettkampftages besuchten wir das Olympiastadion und konnten uns selbst einen Eindruck von der tollen Atmosphäre dieses Ortes machen.

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Starke Gegner in der Hauptrunde

Am Donnerstag starteten wir dann in die Hauptrunde, in der der erste Gegner Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) hieß. Nach einem langen und heißen Kampf scheiterten wir letzten Endes an unserer schlechten Chancenverwertung gegen einen körperlich überlegenen Gegner. Dadurch hatten wir keine Aussicht mehr, ins Finale einzuziehen. Auch im nächsten Spiel gegen Göppingen (Baden-Württemberg) gingen wir zu unkonzentriert zu Werke und verloren auch dieses völlig verdient.

Im abschließenden Spiel gegen Hessenmeister Frankfurt ging es nun darum, auch den Jungs Spielanteile zu geben, die aufgrund der knappen Spiele bisher nur wenig zum Einsatz gekommen waren. Dabei sein ist schließlich alles, und ob am Ende Platz 7 oder 8 dabei herauskommen sollte, war dann nicht mehr so wichtig. Den Spaß an diesem einzigartigen Event ließen wir uns jedenfalls nicht nehmen.

Enttäuschung schnell verpufft

Mit Platz 8
haben wir alle unsere Ziele erreicht, und auch wenn der eine oder andere ob des Turnierverlaufs nach dem Abpfiff zunächst enttäuscht war, so machten wir uns schnell klar, dass wir als Team Rheinland-Pfalz ein super Ergebnis erspielt haben. Am Abend konnten wir dann auch noch ein bisschen Kultur genießen: Bei einem Besuch des Quatsch Comedy Clubs wurden ausschließlich die Lachmuskeln trainiert!

Der Freitag stand dann ganz im Zeichen der Finalspiele, in unserer Altersklasse traf Potsdam auf das Team aus  Magdeburg (Sachsen-Anhalt). Dieses Spiel konnten die Sachen-Anhälter deutlich für sich entscheiden: Mit einer beeindruckenden spielerischen Qualität deklassierten sie unsere Gruppengegner und krönten sich verdient zum Deutschen Schulmeister 2016.


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Bis zum nächsten Jahr

Am Mittag konnten wir dann dank einer kurzfristigen Einladung der Mainzer Bundestagsabgeordneten Ursula Groden-Kranich die Kuppel des Reichstagsgebäudes besichtigen. Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir den Ausblick über die Hauptstadt.

Abends stand dann die große Abschlussfeier auf dem Programm. In der Halle der Füchse Berlin, der Max-Schmeling-Halle, kamen alle 3.500 SchülerInnen und  BetreuerInnen zusammen, um das Event zu feiern und die Sieger zu ehren. Mit einer coolen Playersparty ging eine tolle Woche voller Spaß und toller Erlebnisse zu Ende, sodass wir am Samstag gut gelaunt aber sehr müde die Rückreise antraten. Am Ende ging die Woche viel zu schnell vorbei, und für alle war klar: Nächstes Jahr wollen wir wieder dabei sein!

Bericht: Jonathan Bergner

3. Bericap-Lauf

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